17 - Ein Geburtsbericht von Eva

Shownotes

In dieser Folge von Luz Materna spreche ich mit Eva – Chemikerin, Mutter von zwei Kindern und eine liebe Freundin von mir – über ihre Erfahrungen mit zwei eingeleiteten Geburten.

Gemeinsam tauchen wir in das Thema medizinische Geburtseinleitung ein: Wann wird eingeleitet? Welche Gründe sprechen dafür oder dagegen? Und wie erleben Frauen diesen oft sehr sensiblen Prozess körperlich, psychisch und emotional?

Ein ehrliches, reflektiertes Gespräch über Geburt, medizinische Entscheidungen, Selbstbestimmung und die Frage, wie Gebärende innerhalb klinischer Strukturen begleitet werden.

Hier findest du die in der Folge erwähnten wissenschaftlichen Artikel und Untersuchungen zum Thema medikamentöse Geburtseinleitung und Überschreitung des errechneten Geburtstermins:

https://evidencebasedbirth.com/evidence-on-inducing-labor-for-going-past-your-due-date/

https://medizin-transparent.at/geburt-einleiten/

https://www.gesundheit.gv.at/news/aktuelles/aktuell-2020/studie-geburtseinleitung.html

Folge mir gerne auf Instagram https://www.instagram.com/catalina.dellamaggiora/ und finde dort alle meine Angebote für Kreise, Motherblessings, Vorträge, Impulse und vieles mehr.

Alles LIebe Dir.
Deine,
Catalina.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei LUSS-Materna.

00:00:03: Den Podcast über das Licht, das in uns wohnt – manchmal verborgen, manchmal strahlend hell!

00:00:10: Das Licht, dass wir durch die Mutterschaft entdecken, verlieren und wiederfinden.

00:00:15: Mein Weg in meine Mutterschaft durch meine Schwangerschaften, meine Geburten und auch durch Verlust war genau das — ein Weg durch Schatten und Licht.

00:00:23: Schön, dass du heute hier bist.

00:00:26: Ich bin Katalina, Kultur- und Sozialanthropologin mit dem Fokus auf Medizinantropologie und werdende Hebamme.

00:00:33: Ich begleite Frauen in Prozessen der Wandelung und des Wachsens ausgeliebter Erfahrung als Mutter, als Frau, als eine die Leben geboren und den Tod in den Armen gehalten hat.

00:00:46: Los materner bedeutet auf spanisch Mutterlicht oder Mütterlichers Licht.

00:00:50: Mein Podcast ist eine Einladung an Dich, Dich selbst in Deiner Transformation zu erkennen.

00:00:56: In Deiner Kraft, in Deine Verletzlichkeit und in Deiler

00:01:00: Weisheit.".

00:01:17: Was mich an unserem Gespräch besonders berührt und interessiert hat, war ihre neugierige reflektierte und zugleich wissenschaftlich geprägte Auseinandersetzung mit Schwangerschaft und Geburt.

00:01:30: Eva hat beide ihre Kinder nach medizinischer Einleitung geboren – deshalb widmen wir uns in dieser Folge besonders dem Thema Geburtseinleitung!

00:01:40: Wann wird eingeleitet, welche medizinischen Gründer sprechen dafür und was könnte dagegen sprechen?

00:01:47: Wie erleben Frauen diesen Prozess?

00:01:49: körperlich, psychisch und emotional.

00:01:53: Und inwiefern werden bei solchen Entscheidungen tatsächlich sowohl die Bedürfnisse des Kindes als auch jene der Gebärenden mitgedacht?

00:02:02: Wir sprechen über Verantwortung, Unsicherheit, Vertrauen Medizinische Systeme und die Frage, ab welchem Punkt selbstbestimmtes Gebeeren eine Grenze haben kann.

00:02:13: Gleichzeitig zeigt jeweils Geschichte das wissenschaftliches Denken- und intuitive Erfahrung einander nicht ausschließen müssen sondern sich manchmal sogar auf besondere Weise ergänzen.

00:02:24: Wer sich intensiv mit dem Thema Geburtseinleitung auseinandersetzen möchte, findet in den Show Notes wissenschaftliche Artikel und aktueller Studien die die neuesten Erkenntnisse rundum medikamentöse Einleitungen näher beleuchten.

00:02:41: Danke Eva für deine Offenheit, deine ehrliche Erzählung, deinen Mut und dein Interesse daran Dinge und Prozesse wirklich verstehen zu wollen.

00:02:49: Ich glaube dieses Gespräch kann für viele Menschen eine wertvolle Bereicherung sein Und auch dir danke ich fürs Einschalten, fürs Zuhören und fürs Dasein!

00:03:00: Ich wünsche dir viel Freude und berührende Erkenntnisse beim Anhören dieses Gespräges.

00:03:14: Das ist

00:03:16: das

00:03:17: Interview mit mir zu führen.

00:03:19: Zuerst würde ich dir bitten, dass du die einmal selber

00:03:22: vorstellst.

00:03:25: Ja hallo!

00:03:25: Danke Katalina Ich bin die Eva.

00:03:30: Ich habe zwei Kinder, sechs und acht Jahre alt Und ich hab Chemie studiert und ich glaube es ist so das wichtigste zu beginnen.

00:03:40: Vielleicht wie alter

00:03:41: bist?

00:03:42: Genau jetzt bin ich siebenund dreißig.

00:03:52: Wir haben uns ja getroffen, um über deine Schwangerschafts- und Geburtserfahrungen zu sprechen.

00:04:01: Mir ist dabei aufgefallen, dass du eine sehr spezifische Perspektive hast auf das Thema Schwangershaft und Geburt, nämlich

00:04:10: vor allem

00:04:11: eine eher wissenschaftliche Basis hast mit der du die Mitte zum Thema...

00:04:17: als

00:04:18: selbst schwangere und gebärende auseinandergesetzt hast.

00:04:21: Und ich glaube einfach, dass das sehr spannend ist deine Geschichten für viele andere Frauen die diesen Podcast hören und deswegen würde dir bitten uns zu erzählen wie hast du

00:04:34: deine erste

00:04:35: Schwangerschaft erlebt?

00:04:37: Wie hast du dich vorbereitet?

00:04:38: Hast du dich vorbereitet auf die Geburt?

00:04:44: Ja also wo ich schwanger geworden bin.

00:04:47: Zu dem Zeitpunkt war im Studium fertig und habe an der Universität eine Anstellung gehabt, also es ist in einer Zeit gefallen, wo ich auch sehr viel geforscht habe, sehr beschäftigt war mit wissenschaftlichen Themen

00:04:59: usw.,

00:05:00: das hat mir gut reingepasst in den Lebenslauf zu dem Zeit-Punkt usw.

00:05:05: Und hab das sehr locker genommen, hab mich sehr gefreut, schmanger zu sein, war geplant usw.. wie soll ich es sagen, mit sehr viel Selbstvertrauen eigentlich so seinen Lauf nehmen lassen.

00:05:19: Mir war's dann also zu dem Zeitpunkt damals in Innsbruck und das war sehr schwierig erhebbarme zu bekommen und es war man dann einfach nicht wichtig genug.

00:05:29: tatsächlich während der Schwangerschaft der Begleitung zum Home tatsächlich und bei der Geburt.

00:05:35: was so dass für mich von Vonarenklaver EG ins Sanatorium Kettenbrück her Und da hat man schon beim Schnuppern gemerkt, dass es eine tolle Atmosphäre ist.

00:05:45: Da sind immer gute Hebammen und ärztliche Betreuung.

00:05:48: Also ich habe immer das Gefühl gehabt, okay, Hebamme, das ist mir zu viel aufwandt.

00:05:52: Das stresst mich jetzt mehr, einen zu organisieren.

00:05:56: Brauche ich jetzt in dem Sinne nicht die Vertrauen einfach, dass jemand vor Ort ist was passt!

00:06:02: So in der Art, genau.

00:06:04: Und bin eigentlich soweit ganz gut gefahren damit.

00:06:06: Muss ich auch sagen im Endeffekt auch.

00:06:07: also war toll betreut.

00:06:09: Also da hat es überhaupt nichts gegeben muss wirklich sagen an die Nachbetreuung im Krankenhaus dort Die erste Zeit was mit stillen sehr schwierig war.

00:06:18: also haben sie mit toll drüber gerettet muss ich wirklich sagen.

00:06:22: also Da war die Entscheidung auf jeden Fall für mich persönlich die richtige und man sagt Bei beiden Kindern bei mir war, es waren beide Kinder eingeleitet.

00:06:32: also wegen Übertragen und das hat mich schon in der Vorbereitung beschäftigt nach dem ersten Kind sowieso.

00:06:40: Und das hat me auch im Nachhinein noch sehr stark beschäftigt und ich denke aufgrund weil ich die erzählt habe sitzen wir da weil eben das schon ein Thema ist glaube dass viele Frauen betrifft und was oft so ein bisschen an den Tisch fällt ja

00:06:57: selbst ein paar Freundinnen auch, die eingeleitet worden sind bzw.

00:07:02: wo die Geburt eingeleitert worden ist und sie haben mir das auch so kommuniziert dass auf den Tag Termin, also quasi wo man überfällig ist oder wie soll

00:07:18: ich das benennen?

00:07:19: Ja genau.

00:07:20: Man hat den gerechneten Geburtstermin und dann hat man diese zehn Tage frisst.

00:07:25: Und eigentlich am zehnten Tag muss man selbst entscheiden ob man einleiten lässt.

00:07:31: Also man muss unterschreiben wenn man nicht einleitet.

00:07:35: Man muss die Verantwortung auf sich selbst nehmen sozusagen.

00:07:39: Das ist schon ein Punkt der sehr stresst.

00:07:43: Zumindest mich hat er sehr gestresst.

00:07:47: Es war dann relativ bald klar, okay es geht drüber über einen Termin und dann fängt man sich an einlesen und dann gibt's diese vom Krankenhaus kommunizierte Vorgabe eben dass das Sinn macht weil das Risiko für den Schaden fürs Kind also so ist das mir gegenüber kommuniziert worden stark vermindert wird.

00:08:05: Also dieses wording tatsächlich auch.

00:08:07: und dann wollte ich wissen wie stark Wie groß ist das Risiko und was kann dem Kind, was kann mir passieren?

00:08:14: Weil ich habe mich sehr gut gefühlt.

00:08:16: Ich war super fit!

00:08:17: Man muss auch dazusagen aus heutiger Perspektive zurück beim ersten Kind bin ich wirklich viel zu früh eingeleitet worden jetzt vom Muttermund von der Reifung her weil deswegen war die erste Geburt hat es da ewig gedauert.

00:08:31: eigentlich war der Muttermunde dreif und wenn man Wenn ich jetzt so viele Jahre später recherchiere und bin einmal damit beschäftigt, jetzt hat man da ganz andere Perspektive.

00:08:40: Also wenn man im Internet liest Einleitung macht man dann, wenn alles bereit ist sozusagen mal nur mehr den letzten Auslöser geben muss und dann kommt es zur Geburt.

00:08:50: Und das war eigentlich... Es hat immer gehalten, der Muttermund ist noch ganz zu und überhaupt nicht reif.

00:08:56: und trotzdem hat man dieses Zehntagelimit strengstens eingehalten.

00:09:01: Und es wurde auch immer so kommuniziert, also ich habe das immer kommuniziert den Ärzten dass mein Zyklus eher länger war.

00:09:08: Immer schon und das eben bei meinem Eisgeborenen war auch bei den meisten, bei diesen pränatalen Diagnostiken war er eher klein.

00:09:17: Also halt jetzt nicht unterdurchschnittlich aber trotzdem mal sagen können okay das hat noch Zeit ausgebacken zu werden sozusagen.

00:09:25: Er war dann zum Gebotzeitpunkt E drei Kilo und hat alles gepasst.

00:09:29: aber trotzdem glaube ich dass zwei bis drei Tage mir und ihm nicht geschadet hätten da noch drüberzugehen.

00:09:36: und eben wie gesagt diese Errechnung von diesem Zeitpunkt Wer sagt mir, dass die stimmt?

00:09:43: Weil sie wird ja auch aus gewissen Messdaten, die heizutage, wenn man jetzt liest.

00:09:47: Also damals war das hier meine Recherche, im Jahr zwei-tausend-seventeinzehnt, da war es sehr schwierig an Informationen zu kommen.

00:09:56: und wenn man jetz liest mit KI, also Google ist schon wieder ausgereiftet

00:10:01: usw.,

00:10:02: jetzt zweifelt man das schon an diesen Bestimmung des Geburtszeitpunktes eben von... Wo berechnet man den?

00:10:10: Wovon geht man aus?

00:10:12: und wenn der zu früh angesetzt ist, dann sind die zehn Tage auch zu früh.

00:10:15: Das ist einfach ein Faktum.

00:10:18: Und dann leitet man eigentlich zum Zeitpunkt ein also bei meinem Erstgeborenen was definitiv in Rückblicken so wo es eigentlich zu früh ist.

00:10:27: und natürlich zwingt man an den Körper komplett von null auf hundert in diese Geburt.

00:10:32: und von einer Erfahrung her muss man sagen Ich hätte mir sehr gewünscht, eine richtige Geburt zu erleben.

00:10:40: Auch beim zweiten Kind dann und das muss ich sagen, dass geht man einfach nur aus Interesse ab.

00:10:46: also ich hätte einfach gern gewusst wie wäre es gewesen wenn's von selber losgangen wär?

00:10:50: Wenn alles von selber ablaufen wäre?

00:10:53: Wenn normale Wehenzyklen gewesen wären?

00:10:59: Da muss ich neugierig bleiben.

00:11:01: Das kann ich nur aus der Erfahrung anderer nehmen, weil das ist man für beiden Kindern tatsächlich dann verwehrt geblieben.

00:11:09: Jetzt ist es eh schon auf dem Punkt wo man vierzig Wochen plus zehn Tage schwanger ist.

00:11:19: Schon eine ewig lange Zeit.

00:11:20: und dann steht man eigentlich als Individuum vor einer Wand

00:11:24: von

00:11:26: Regeln wo man im Endeffekt, also zehn Tage ist keine lange Zeit sich in dieses Thema eine zu vertiefen.

00:11:34: Also es ist schon was auf die Gebärende dann so ein Brasselt und womit man ja auch im ersten Moment nicht rechnet?

00:11:47: Wie war für dich dieses Gefühl von vielleicht das Fremdbestimmung trotzdem nicht das richtige Wort aber wie bist du damit umgangen, letzten Endes.

00:11:58: Wie ist es dir gegangen mit diesem Druck das unterschreiben zu müssen?

00:12:03: Nicht genug Zeit zu haben worauf man sich einlässt obwohl man auf die Expertinnen vertraut?

00:12:10: und letzten Enden ist es ja wichtig dass das Kind gesund geboren wird und die Frau gesund ist und sicher ist und trotzdem zu spüren dass der eigene Körper eigentlich noch nicht so weit ist Nicht hundert Prozent zu wissen, ob das jetzt der richtige Weg ist.

00:12:27: Bist du damit umgegangen?

00:12:28: Ja es ist schon... also vor allem dann beim zweiten Kind war's, da ist mal ewig vorkommen.

00:12:34: Also mir ist schon eine Woche vor diesem Geburtstermin und dann die zehn Tage drüber.

00:12:38: eigentlich war's Ich meine, ich würde sagen belastend klingt so wahnsinnig negativ bei beiden Kindern.

00:12:44: Da war ich sehr positiv aus dem Kind gefreut und es war klar irgendwie geht das schon über die Bühne.

00:12:50: Es wird kommen!

00:12:51: Es gibt keinen anderen Ausweg.

00:12:53: aber es zieht sich und es belastet einfach schon... psychisch in der Phase, wo man ist.

00:12:58: Und man muss schon sagen also... Man liest dann im Internet und probiert alles aus.

00:13:03: Also gerade beim zweiten Kind wollte unbedingt diese Einleitung verhindern.

00:13:07: Ananas mit Zimt jeden Tag!

00:13:11: Alles was mir an!

00:13:13: an Internet-Tipps, die harmlos waren tatsächlich über die Stiege laufen.

00:13:21: Berggehen, Hupfen aktiv sein keine Ahnung was essen, was man halt potenziell wenfördern sein könnte.

00:13:29: ich habe alles probiert wirklich.

00:13:30: also es ist schon also alleine das zeigt diesen Aufwand den wir auf einmal zu betreiben beginnt und dann recherchiert mal wieder was könnt ihr nur machen?

00:13:38: und so weiter und da liest mir aber auch gefährliche Dinge wie diese potenziell irgendwelche Mittel einzunehmen, die was eben gefährlich werden könnten und so weiter.

00:13:48: Und auf die Idee wäre ich jetzt nie gekommen aber man landet immer schnell dabei.

00:13:54: also an den Tipps ja genau wenn man Internet schaut das kann man tun um wen auszulösen da kommt einiges.

00:14:00: Und noch dazu weil man ohne Begleitung dann steht es ist ja trotzdem nochmal der Unterschied ob man eine Hebamme hat die an der Vorbetreu da hat man in der vor auch schon treffen Umständen ist die Hebamme da.

00:14:15: Es gibt auch Kuppung, es gibt ja andere Sachen...

00:14:18: Auch probiert alles!

00:14:19: Also

00:14:24: für Frauen, für schwangere Selber, der man auf sich allein gestellt ist und dann steht man vor dieser Flut an Informationen wo man auch wieder selbst, also ich meine das ist wichtig dass man selbst die Verantwortung übernimmt aber er steht Es ist wahnsinnig viel Information da, wo man eigentlich gar nicht weiß.

00:14:43: Also ist das jetzt

00:14:44: sicher?

00:14:44: Ist es

00:14:44: mit sich aus?

00:14:47: Ja und das was du gesagt hast dieses Gefühl von nimmer selbstbestimmt sein.

00:14:51: das nimmt so seinen lauf weil eigentlich wird es schon die überlassen ob du einleitest oder nicht aber es wird der druck aufgebaut.

00:14:58: also es muss dir auf diesen tag vorbereiten wo du potenziell diesen zettel unterschreibst wo du dir ewig Vorwürfe machst, sollte was passieren.

00:15:07: Weil du unterschrieben hast, ich lasse es nicht einleiten und es ist irgendwas mit dem

00:15:12: Kind.".

00:15:13: Und dann hat man das selber schriftlich verantwortet sozusagen.

00:15:18: Es ist unnötig!

00:15:19: Also kann man eh später noch darüber reden.

00:15:22: wenn wir jetzt reinschauen in die Literatur?

00:15:24: Es gibt keinen Grund warum, wenn wir das schriftliche unterschreiben sollen müsste.

00:15:28: Also es gibt so viel andere Risiken, wenn man dabei anfangen bei dem Risiko was dort besteht oder eben nicht besteht anfangen Unterschriften einzufordern das müsste man denn sonst noch alles unterschreiben.

00:15:40: also beim Betreten des Krankenhauses schon Checkliste keine Ahnung.

00:15:46: Also wie auch immer das dazu gekommen ist, dass man da um diese Unterschrift quasi den warum er das so eingeführt hat.

00:15:54: Ist

00:15:55: nicht nachzuvollziehen.

00:15:57: ja genau ist aus meiner Sicht nicht nachzuvollziehen und es kommt ja so viel also was mich schon immer gestört hat worum ich vielleicht erheb aber in einem gewissen Maße auch abgelehnt habe in dieser Vorbereitung.

00:16:10: Wir haben diese Tausend Untersuchungen eher gestresst wie beruhigt, es bin zu jeder hingangen.

00:16:16: ich hab auch dieses Screenings gemacht für die Kinder und so weiter weil man macht sehr fürs Kind.

00:16:20: aber was ich nicht mag ist dieses immer dieses Ausgesetztsein unten frei machen, dann liegt man irgendwo herum so halb zugedeckt.

00:16:30: Man hat alle möglichen Kabel dieses ZDG schreiben und wenn man über den Termin drüber ist muss man ja jeden Tag ins Krankenhaus und das alleine gerade beim zweiten Kind.

00:16:41: Das ist logistisch so ein Aufwand.

00:16:43: und dann immer wieder dieses Zdg.

00:16:45: und ich verstehe es hat sich eine Gründe warum was macht und ich hab's auch alles machen lassen weil wir will wirklich selber abgesichert sein und man will sich nichts vorwerfen lassen.

00:16:55: Und natürlich hat man dann auch das Gefühl, es muss sein.

00:16:59: Aber das hat mich schon... Ja, es stresst einfach!

00:17:04: Also es baut umfacher so ein... Es baut dieses Herwarten auf die Geburt noch mehr auf als es ohnehin schon ein Herr warten ist.

00:17:13: Was ich eher erwähnt habe mit der Hebammenbegleitung da man dann doch gleich Fachwissen hat,

00:17:20: dass man gleich anrufen kann und gewisse

00:17:22: Sachen besprechen können was man zum Beispiel im Internet liest oder für die Untersuchungen in dem Krankenhaus

00:17:32: das da trotzdem

00:17:32: auch Fachwissendau ist also die Hebammen wissen dann wie läuft es dann im Krankenhaus.

00:17:40: vielleicht ist da eine Kommunikation wo die Gebärende schon darauf vorbereitet wird.

00:17:46: Das kann man vielleicht noch ablehnen bis zu einem gewissen Punkt oder vielleicht ist es dann gar nicht notwendig ins Krankenhaus zu fahren, sondern vielleicht reicht die Hebammenuntersuchung.

00:17:55: Die eben keine Maschinen erfordert, die vielleicht auch im Heim stattfinden.

00:18:01: das ist so mein Gedanke.

00:18:03: halt wo ich war dass da eine Kommunikation fehlt, also da ist diese Mittelperson.

00:18:14: Da ist Gebärende und Krankenhaus und man kann nicht so schnell ins Krankenhaus anrufen und dann weil jemanden fragen soll, was du, was

00:18:24: sie machen?

00:18:25: Also ich weiß genau, was Du meinst.

00:18:26: im Rückblickend hätte mir das sicher etwas geholfen.

00:18:30: und alleine um jemand zu haben, weil zu dem Zeitpunkt wo ich schwanger war, war keine von meinen Freundinnen schwanger oder so.

00:18:37: Wenn man mit der älteren Generation redet, die haben sowieso andere Schwangerschaften.

00:18:42: Die Geburtstermine waren sowieso irgendwie errechnet.

00:18:46: Das kann man einfach nicht vergleichen.

00:18:50: Der medizinische Standard war anders und hat auf andere Dinge wertgelegt.

00:18:56: Mein Problem war wirklich, ich glaube ich habe bei vier fünf Hebammen angerufen was dieser Liste hat niemand erreicht.

00:19:03: und dann haben wir gedacht das stresst mir jetzt mehr als... Ja voll, es ist auch voll verständlich.

00:19:08: Genau.

00:19:11: Und zu dem Zeitpunkt wo ich die Hebamme gesucht habe, habe ich ja noch eine gewusst.

00:19:14: Ehe, dass es dann dazu kommt.

00:19:18: Ich bin da

00:19:19: mal nach Hebammen

00:19:21: zwei

00:19:22: Sekunden vor Schluss im Interview.

00:19:25: Ja, das ist jetzt

00:19:28: halt... ja.

00:19:28: Und dann eben schon.

00:19:29: also man wird ja aufgeklärt es ist schon so dieses Aufklären haben sie professionell gemacht und die kann grundsätzlich medizinisch wird das Einleiten alles richtig gemacht worden sein.

00:19:40: ich bin toll betreut worden bei der Geburt.

00:19:43: nicht dass das rüber kommt als wären da Fehler basiert oder so?

00:19:47: Wie

00:19:48: war das beim ersten geborenen?

00:19:50: womit bist du eingleitet worden?

00:19:52: wie war das prozedere?

00:19:57: Also

00:19:58: es ist dann eben dieser zehnte Tag nach dem Termin und dann ist das ja schon ein fixer Termin, wo man ins Krankenhaus kommt.

00:20:06: Es hat einen ganz anderen Charakter als wenn man spontan wen kriegt, sondern man geht halt hin in der Früh um neune Hauptmannterminen und dann unterschreibt man den Zettel und beim Erstgeborenen hat man dieses Prostagladinen verwendet.

00:20:21: Eben beim zweiten auch, aber beim Erstgeborenen war es Erzäpfchen also das was einfach... weil da war der Muttermund noch komplett zu, da hat man einfach eine hohe Dosis Prostaglandin quasi eingelegt in diese Muttermutumgebung und dann wartet mal dass die Wehen einsetzen und es ist relativ bald So ein Ziehen gemerkt, so einen Zugschmerz.

00:20:43: Also fast schon brennen eigentlich im Unterleib.

00:20:46: also man ist ja gewundert weil man hat ja keine Ahnung wie fühlt sich eine echte Wehe an und irgendwie wenn man das schon so... naja ist so und den kann man alles noch gut aushalten war auch noch schlimmer Schmerz.

00:20:59: und nachher wird natürlich CT gegenmessen und blutzt sich noch nicht viel und dann wartet man halt herum.

00:21:08: dann relativ so ein, zwei Stunden nach dem Zepfeln hat es dann immer stärker geworden und dann ist das so richtig rasant nach oben diese Schmerzwelle.

00:21:20: Und ich traue mich schon über mich selber zu sagen dass sie mit Schmerzen gut umgehen kann schon auch erwartet habe, starke Schmerzen zu haben.

00:21:31: Aber das hat dann doch, also das Weitüberschritten was ich gedacht hab wo wir landen werden.

00:21:37: Also es war dann so dass, also eingeleitet haben wir um zwischen neun und zehn in der Früh Und dann gegen Abend war es so, da war fast ohmächtig vor Schmerz.

00:21:48: Es war wirklich so, man hat dann alles Mögliche probiert wie gesagt Musik!

00:21:53: Es war total angenehme Atmosphäre gemütlicher Saal, aber ich war nicht mehr fähig mit mir und meinem Körper auf irgendetwas zu reagieren.

00:22:04: Ich hätte mich nicht in der Wasser legen können.

00:22:08: Diese Gerüche und diese Musik habe ich fast nie wahrgenommen.

00:22:11: Es waren nur Schmerz, Schmerzen, Schmelzen, weil es keine Wehen waren.

00:22:16: Im ZDG war es wie eine Gepilge.

00:22:18: Es war kein Abflachen, sondern einfach nur Dauerschmerz.

00:22:23: Dann hat man die Nacht, da haben sie dann tatsächlich auch Mofium gegeben.

00:22:28: Weil sie gemannt haben, sonst müssen wir gleich einen Kaiserschnitt machen weil sie haben es mal wirklich lang zugeschaut und dann waren alle schon recht erschöpft, ist immer vorkommen, alle beteiligten

00:22:38: und dann

00:22:38: war der erste Heber am Schichtwechsel und dann bin ich eh übernachter Kopfhörer drauf gehabt, Musik und das Schmerzmittel.

00:22:48: Und dann die Nacht ist irgendwie so durchüberstanden.

00:22:50: und dann so gegen Morgen ... Soll lang?

00:22:52: Wahnsinn!

00:22:53: Ja ja, das war dann ... und so gegen Morgens sind es dann echte Wienwohnen.

00:22:57: Da war ich dann total glücklich wo auf Urmark gemerkt hab jetzt geht's wirds mehr und wieder weniger, und dann war es weg.

00:23:04: Und dann waren eine Phase von ein bis zwei Stunden, wo alle zwanzig Minuten weh waren, wo ich dann auch richtig gemerkt habe, das ist jetzt normal.

00:23:12: Jetzt tut sich was!

00:23:13: Jetzt kommt er weh, jetzt tut sich etwas... ...und deshalb habe ich dann gut weghatmen können.

00:23:18: Da habe ich mit der Hebamme richtig interagieren können in die Phasen dazwischen.

00:23:22: Ist mir sowieso so gut gegangen.

00:23:24: Ich habe sogar was gegessen, kann ich mich noch erinnern?

00:23:26: Also da war ich so richtig happy, wenn man denkt, jetzt haben wir das hinter uns, jetzt passt's.

00:23:31: Und dann sind die Abstände statt kürzer, länger geworden.

00:23:36: Genau und dann waren alle alarmiert weil dann wollten alle.

00:23:40: nah das darf jetzt nicht weniger werden und das darf es nicht aufhören und sie geben Oxytocin über die Wehne um das eben zu verstärken.

00:23:49: Dann bin ich an diesen Tropf kommen mit dem Oxytoxin und dann bin ich noch in der Wasser also in einer Wanne gestiegen.

00:23:57: Das heißt, es ist dann wieder mehr Warn von den Abständen her und dann kann ich mich nur mehr erinnern.

00:24:02: Dann war's vor allem auf dem anderen Moment wieder... Also das waren schon wen, aber in so kurzen Abstände, also es war dann einfach heftiger Schmerz.

00:24:09: Also wirklich sodass der Kopf explodiert hat!

00:24:12: Nicht nur im Bauch oder wo halt auch immer dass es wehtet sondern man hat... Ich hab' nie mal gewusst.

00:24:18: Es war wirklich wie da so.. Ich habe gesagt, ich brauche eine PDA sofort weil wenn wir das jetzt hinkriegen Ich bin in zwei Minuten ohmächtig und dann haben sie eh, da muss man noch für die PDA das unterschreiben.

00:24:34: Das muss man ja auch wieder unterschrieben.

00:24:37: Genau, das habe ich ganz vergessen!

00:24:40: Und dann... Die PDA war ja auch gefährlich zum legen Weil bei mir war bekannt, dass sie auf Zylanest, dieses Betäubungsmittel, was für die Hautärztin so verwendet wird, potenziell überreagieren.

00:24:53: Jetzt haben Sie ein anderes Mittel, ich glaube das heißt Bidokain also einfach eine andere Art von Betäugungsmitteltyp verwendete und der, der es gemacht hat, der Arzt, der hat das Gott sei Dank extrem geschickt gemacht weil die Wehen waren ja kurz aufeinander folgend und da ruhig sitzen für diesen Einstich und für das machen... sehr gefürchtet, also ich habe mich vor der Geburt gefürzt und ich war eigentlich nie aber von der PDA.

00:25:20: Da habe ich mich dann gefürftet, vor allem in dieser Situation, weil es niemand unter Kontrolle war.

00:25:25: Ja genau.

00:25:27: Ja daran habe ich gar nicht mehr gedacht.

00:25:28: das war dann schon ja.

00:25:30: und dann ist der Schmerz trotz pda war gerade so erträglich.

00:25:35: Also ich kann mir noch erinnern vor allem auf der rechten Seite daraus bei jeder Wehe Irre, starkter Schmerz.

00:25:42: Also es war dann einfach so on top.

00:25:45: und nach thirty-six Stunden... Nach dem Einleiten muss man dazu sagen.

00:25:50: Es waren jetzt die thirty-sechstunden immer das gleiche Aber am Ende hat's dann noch... also da war dann der Muttermund bei erst nach, ich glaub, thirty-two oder thirty-three Stunden endlich ein bisschen geöffnet.

00:26:04: Also bis dahin war, also da wo die, ich glaube öffnen hat sich es erst angefangen.

00:26:09: Wo dann am nächsten Tag diese echten Bienen losgegangen sind und dann erst gegen Ende.

00:26:14: Und dann hat der Arzt meinst jetzt machen wir einen Kaiserschnitt.

00:26:16: er schaut jetzt noch mal und ich nur so kein Kaiserschritt die Hals nach aus obwohl ich wirklich schon Gefühlt halb tot war.

00:26:24: Und dann hat er gemeint, ja jetzt kommt ... Er sicht jetzt doch so weit offen im Muttermund und es kommt ihm die Fruchtblase entgegen.

00:26:31: Er probiert das letzte, öffnet noch die Fruchblase und dann hat's keine Stunde mehr gedauert nachher und war es überstanden.

00:26:41: Dann ist das Glück und man denkt nicht mehr dran Dann hat man eh genug zu tun mit dem Säugling und dann hat alles gepasst.

00:26:50: Und du warst

00:26:50: da bald wieder schwanger?

00:26:52: Ja, genau!

00:26:56: Da habe ich mir noch gedacht dieses erste Einleiten das war jetzt halt ein Erlebnis nicht unbedingt der Positives aber am Ende steht das Kind und das positive Erlebniess und man vergisst tatsächlich also das stimmt ja man vergiss es wirklich Ah, die Intensität der Schmerzen.

00:27:13: Jetzt wenn ich sie noch in einen Reflektier kann, ist so erzählen aber zwischen den Kindern das ist so ein Schutzreflex.

00:27:18: man denkt sich nur ja beim nächsten Mal wird es anders.

00:27:23: Genau und dann beim zweiten Kind hat's mich schon aber stark beschäftigt ob es wieder zum Einleiten kommt und weil es ist ja genetisch.

00:27:30: auch Ich habe kein Erfahrungswert von meinen Verwandten, weil der ist es nicht so gehandhabt worden.

00:27:37: Also man hat da keinen Geburtszeitpunkt sind da hier drüber, da ist das Kind kommen wenn's kommen ist und ob die Zeitpunktberechnung gestimmt hat weiß kein Mensch Und ähm... Da hab ich dann eh fürs zweite Kind viel recherchiert bin relativ bald zu dem Schluss gekommen Es gibt also zu dem Zeitpunkt aus den letzten Jahren gab es sehr wenig Literatur, die vor allem schlecht zugänglich war.

00:28:02: Also mein Glück war, dass sie damals an der Uni angestellt war, Zugang auf den Universitätsserver gehabt habe und konnte diese Originalpublikation mit dieser riesigen Datenmenge, eben diese Statistik über wie viele Kinder haben Schaden bei Einleiten?

00:28:22: quasi weiter übertragen wird.

00:28:25: Diese Studie konnte ich dann eben nur über den Unisauber runterladen und das ist halt fachenglisch natürlich, und am Ende gibt es wohl eine Zusammenfassung und da gibt's ein Statistik und dann habe ich vor der Geburt des zweiten Kindes eigentlich diese Statistiken Händen gehalten wo steht dass es im Promilbereich mehr Risiko gibt für Kinder, die nicht eingeleitet werden.

00:28:48: Also jetzt nur aufs Kind bezogen.

00:28:50: Ich glaube es waren in dieser Studie, die ich damals gefunden habe, war drei Promille, also drei Kinder von tausend haben Übertragungssymptome oder haben sonst Schäden und wenn man einleitet dann sind's nur drei Promilles und wenn wir nicht einleiten dann sind sieben.

00:29:09: Und das bedeutet natürlich, sieben zu drei ist mehr als eine Verdopplung Und wenn man das so sagt, doppelt so viele Kinder haben wir einen Schaden.

00:29:19: Wenn man nicht einleitet dann klingt es wahnsinnig dramatisch aber... ...wenn man auf tausend Kinder.

00:29:25: vier Kinder mehr ist fast nix.

00:29:27: Also es ist eigentlich und das in diesem Wissen habe ich mir eigentlich vorgenommen, keine Einleitung mehr.

00:29:34: Und was hab' ich gemacht?

00:29:36: Wo dieser Zettel vor mir gelegen ist... unterschreiben Sie jetzt, dass sie die Verantwortung übernehmen dafür das ihr Kindpotenzial einen Schaden hat wenn sie nicht einleiten.

00:29:46: Das mache ich, ich unterschreibe die Einleitungen und lasse einleiden!

00:29:49: Ja aber es ist halt wirklich schwierig.

00:29:52: Also diese Art von Kommunikation lasst ja auch kaum... Es ist sehr schwierig, v.a.

00:29:59: weil es Mama

00:29:59: halt so... Und man denkt sich immer, das Wohl des Kindes geht vor.

00:30:07: Da stehe ich auch dahinter.

00:30:08: also jetzt wenn ich jetzt Studien dargelege lese im Nachhinein es leicht regnet.

00:30:17: Es ist jetzt acht bzw sechs Jahre her.

00:30:20: Jetzt redet sich das leicht, wie man muss sagen.

00:30:23: Auch eben wie gesagt jetzt habe ich nochmal für dieses Interview ein bisschen recherchiert, wie denn die Datenlage jetzt ist und es hat sich stark an den Informationsgehalt geändert und es gibt jetzt viele neue Studien also besonders... ...zwar in dem Jahr zwanzig, zwarteinzwanzig genau so um meine Kinder und danach sind sehr viele Studien auch raus gekommen.

00:30:43: Also ich hab's gerade ein bissel verpasst, muss man dazu sagen Und die werfen jetzt ganz ein anderes Bild auf diese Thematik-Einleitung bei Übertragung.

00:30:51: Wann hat es einen Vorteil, einen Nachteil über die Errechnung vom Geburtstermin?

00:30:56: Das ist schon alles.

00:30:57: auch in Diskussion muss man wirklich sagen ja.

00:31:01: Ja ich habe trotzdem Freundinnen, die haben nach zwanzig, nach zweitausendzwanzig eingeleitet.

00:31:09: und eben erinnern wir jetzt gerade an eine

00:31:11: Freundin, die vor drei Monaten geboren hat.

00:31:15: Einleitung und zum Schluss Kaiserschnitt,

00:31:18: weil es nicht mehr war.

00:31:19: Und sie hat noch gar nichts und sie hat trotzdem ... in der sich eh interviewen.

00:31:24: Das lasse ich jetzt aus!

00:31:27: Aber trotzdem hat sie den Vergleich zu normalem Wehen und ich habe auch Freundinnen die

00:31:34: zuerst

00:31:34: eingeleitet haben und

00:31:36: das zweite

00:31:37: Kind

00:31:37: ohne Einleitungen waren.

00:31:42: Ja, direkt einen Vergleich zu den Wehen und das eingeleitet.

00:31:45: er ist sehr schmerzhaft.

00:31:47: Wegen diesen Hostkabause zwischen den Wehnen.

00:31:50: Deswegen bewundere

00:31:53: ich eine dungsvolle Antwort.

00:31:55: Danke!

00:31:57: Ich darf es mir doch für Erleistung bebringt aber... Ja, doch eigentlich

00:32:03: schon.

00:32:04: Jetzt ist der Kontrast beim zweiten Kind, weil es war ja wieder eingeleitet.

00:32:08: Und da war's schon so dass der Muttermund-Deuter-Kreifer war.

00:32:12: also ich habe schon im Vorfeld gedrängt bei dem Frauenarzt das dieser Termin in irgendeiner Form so spät wie möglich bestimmt wird, weil die schon bereits ... man wird das genau bestimmt.

00:32:25: beim ersten Schwangerschaftsbesuch glaube ich werde schon das Errechnete hinschreiben und dann glaube jetzt weiß ich nicht mehr nach wie viel Wochen wird dann der Gemessene bestimmt.

00:32:37: Da kann ich mir erinnern, da habe ich schon verhandelt in beiden Fällen und weil ich mal schon befürchtet hab dass es wieder so sein wird.

00:32:47: Es war beim zweiten Kind.

00:32:51: nach der ersten Woche also ungefähr nach sieben Tagen war doch der Muttermunsch ein bisschen offen.

00:32:58: Beim ersten Kind war überhaupt keine Geburtsvorzeichnung.

00:33:01: Ich habe überhaupt nichts gespürt, dass da irgendwas sich tut oder alles noch in bester Ordnung so wie die ganze Schwangerschaft gefühlt.

00:33:08: das Kind macht was es will und auch alles angenehme und unangenehm aber halt keine Wehen oder keine Katzen im Unterleib oder sowas.

00:33:20: Beim zweiten Kind haben wir das schon gespürt.

00:33:22: also das hat sich dann auch gezeigt.

00:33:25: in dieser Reife vom Muttermund haben sie aufgrund meines Drängens und meiner Vorgeschichte schon versucht, so eine Eipollösung zu machen wo man eben hineinfährt.

00:33:35: Und versucht diese heute zu lösen um eben auch wem potenziell auszulösen.

00:33:40: das hat aber auch nicht funktioniert.

00:33:42: ich glaube sie haben zwei mal sehr Eipallösungen gemacht.

00:33:45: ich glaube öfter soll man es nicht machen oder genau Das war eh so gegen Ende.

00:33:50: also ist das bei uns auch zeitlich nicht mehr ausgegangen Und ja, dann war es wieder gleich.

00:33:55: Also wir haben im Grunde einen Termin vereinbart, da war es auch zehn Uhr und dann haben wir eben auch noch geredet weil ich aus dieser ersten Erfahrung versucht mich schon einzubringen und die bin auch muss ich sagen wahrgenommen worden.

00:34:08: also das ist schon... Also dieser Verhandlungsspielraum war schon da, also das war dann im zweiten Fall was kranker als Villach.

00:34:15: Und also sie sind schon auf mich eingang, weil die Frage war wie leid man ein und durch das dass ich dann schon erzählt hab von dieser Ersterfahrung.

00:34:25: Und dass ihr das Gefühl gehabt habt, dass es mit diesen Zäpfchen sehr unkontrolliert war.

00:34:29: Dann haben Sie gesagt ja es gibt die Möglichkeit das als Band einzulegen und das Band kann man rausnehmen.

00:34:35: Also wenn man dann die Geburt sozusagen gestartet hat eingeleitet hat dann nimmt man das raus und hat dadurch viel mehr Kontrolle an und für sich.

00:34:42: Und da war auch dieses Prostaglandin.

00:34:44: dann der Wirkstoff, und schon habe ich mir gedacht, ja klingt eigentlich ganz gut, damit kann ich mich anfreunden.

00:34:51: Dann machen wir es so in dem Fall und ob sie mir nochmal Oxidozin geben, das überlege ich mir dann noch mit meinen Augen festhalten oder nicht!

00:35:01: Es hat sofort ... also wahrscheinlich war's schon kurz davor Was man auch sagen muss, beim zweiten Muttermund war schon reif.

00:35:09: Ich habe sofort gemerkt es kommen Wehen und das waren wirklich schöne echte Wehen.

00:35:14: Und dann waren das gleich einmal so, alle fünf Minuten ist das gleich mal losgegangen.

00:35:19: Also eh schon relativ schnell aber gut zum Aushalten vor allem im Vergleich zur ersten Geburt weil man sagt yes es klappt also alles funktioniert.

00:35:27: Dann haben wir so überlegt ich und die Ärztin gemeinsam lasst uns noch drinnen tun was raus das bammt und mir beide so ja was machen wir wenn's wieder aufhört?

00:35:35: lass muss nur drinnen und das war halt dann genau zehn minuten zu lang wahrscheinlich.

00:35:40: Und da waren dann nur mehr Wehen, also ohne Pause.

00:35:46: Es waren zwar echte Wehen – es war nicht dieser Wienbergs und es waren wirklich echte Wienern aber halt ohne Pause dazwischen.

00:35:53: Ich habe jetzt das Gefühl, ich hab die ja stickt weil ich immer im Schmerz geschrien und dann keine Luft mehr kriegte und dann gerade so wieder Luft geholt und dann war schon der nächste Wehr, dann war's wieder zum Schreien Bei der ersten Geburt, weil wie wahrscheinlich viele.

00:36:07: Ich brauche keine Schmerzmittel und lasse mir Schmerzwittele gehalten aus.

00:36:10: bei der zweiten Geburt sobald es wieder starke Schmerzen gibt's mal alles was ihr habt!

00:36:16: Ja eh klar...

00:36:19: Nur PDA war absolut nicht möglich beim zweiten Mal.

00:36:21: Also das wäre einfach, ich hab mich ruhig halten können.

00:36:25: also das war dann... Hast

00:36:26: du Bewegungsfreiheit gehabt?

00:36:27: Hast du die bewegen können vom Bett

00:36:29: weg und so?

00:36:29: Ja!

00:36:29: Ich muss sagen, ich habe das mir erlaubt.

00:36:32: Keine Ahnung ob die dagegen waren oder nicht.

00:36:36: Das war schon lange nicht mehr dran.

00:36:38: Sie haben mir diesen Lachgas geben.

00:36:42: genau Das habe ich so vom Gesicht mit die Maske vor das Gesicht gehalten selber und ihm es ganz fest festgehalten, weil ich das Gefühl hatte, dass Lachgas wirkt am allerbesten.

00:36:54: Und später haben sie mir erzählt und ungefähr nach zehn Minuten diesen Schlauch ausgerissen... Die haben's mal nicht gesagt!

00:37:04: Bin ja mein Mann noch die Ärzte, weil sie hätten es nicht geschafft den Schlauch zu reparieren.

00:37:12: Der war halt so drauf und ich mit meinen wilden Bewegungen, weil ich mich herumgeworfen habe und gearbeitet hab umfassbar.

00:37:21: Da muss ich sagen das war von der Geburtserfahrung her schon so dass ich zumindest noch das Körpergefühl gehabt habe.

00:37:26: Ich muss meine Hüfte kreisen lassen, ich muss mich bewegen.

00:37:31: Und das gestehen die Freiheit, haben wir einfach genommen.

00:37:33: Also es wurde mir gelassen und da bindete niemand fest... Aber eben doch!

00:37:38: Da hast du auch...

00:37:39: Es war so eine Liege.

00:37:42: Wir sind dann relativ bald in diesen... Ich glaube schon dass es offizieller Kreißsaal war, ich kenne mich da nicht so aus was jetzt da... aber das war so ein Krankenliege im Endeffekt wo ich dann... Dann drauf war, mal daneben, mal drauf.

00:37:59: Und wie gesagt ich hab diesen Schlauch von... Also diese Maske immer vorne gehalten.

00:38:03: und ja es hat man zumindest psychisch.

00:38:06: Das sicher

00:38:07: halt.

00:38:07: Genau!

00:38:08: Ich habe das Gefühl, dass da was ist.

00:38:13: Genau und also das zweite Kind war dann vom Einleiten weg waren es dann fünf Stunden Wobei diese heftigen Wänen haben zwei Stunden gedauert.

00:38:23: Das ist dann wahnsinnig schnell gegangen, zumindest für mich gefühlt.

00:38:27: Ich weiß dass es Geburten gibt die auch gut laufen in so kurzer Zeit aber ich habe das Gefühl gehabt es geht viel zu schnell.

00:38:33: also es ist komplett mit mir der Welt durchgegangen.

00:38:37: man hat ja keine Chance aus der Situation zu kommen.

00:38:40: Sie hätten ein Wänhemmer geben müssen sie hätten die Geburt wirklich stoppen müssen Und dann, also um irgendwas anders zu machen.

00:38:50: Also nicht müssen im Sinne von... Das wäre dir durch die Entscheidung gewesen, sondern müssen mit mir in Kontakt treten zu können.

00:38:57: Also mit mir irgendeiner Form von Beratung.

00:39:00: Was machen wir denn jetzt?

00:39:01: Es war nicht mehr möglich.

00:39:02: Sie waren nur mehr in diesem Vendeleerium.

00:39:05: und

00:39:05: hast du was mitkriegt von außen?

00:39:07: Also nicht jetzt anhand, wenn noch was gesprochen wurde

00:39:10: oder so?

00:39:10: Gar nichts mehr.

00:39:11: Die war so weg... also ich war wirklich nur mehr mit mir selbst beschäftigt, mit dem Schmerz und den Luftholen.

00:39:17: Jetzt kommt die nächste Wehe!

00:39:20: Genau und das muss ich schon sagen, da kommt ja dieser einleite Aspekt, den man Geburt kann immer schäden am Beckenboden verursachen aber ich bin mal ganz sicher dass diese zweite Geburt Also ich habe jetzt lange gebraucht, um meinen Beckenboden so hinzukriegen mit allen möglichen Trainings.

00:39:40: Mit toller Unterstützung von meiner Frauenarztin die so Magnet, was gerne wie die Technik heißt, die die Muskeln so extra trainiert und anregt eben in die Tiefe hinein und wirklich auch mich selbst intensiv damit beschäftigt haben, wie man eben so Becken bodenprobleme in den Griff kriegen kann weil das hat durch dieses massive schnelle Gebärmen Das hat sicher an Schaden, also mit beigetragen einen größeren Schaden zu verursachen als ohnehin schon potenziell geschehen kann bei einer Geburt.

00:40:13: Und das steht in die Städtelistik natürlich nicht drinnen weil da steht nur das Risiko fürs Kind.

00:40:19: wie viele Kinder haben man Schaden?

00:40:22: aber wie erlebt die Mutter die Geburt?

00:40:25: Also ist das einleiten potenziell auch körperlich für die Mutterschaden, weil der Schaden, der gemessen wird sind auf Blutwerte.

00:40:33: Sind einfach andere Faktoren.

00:40:36: aber ich glaube nicht dass die Frauen auf Back- und Bodenschäden noch interviewt werden, eine halbe Jahr später.

00:40:41: Ja oder

00:40:43: ob die Kaiserschnittdrahte?

00:40:45: Die Kaiserschneitdraht steht drin.

00:40:50: Weil du es jetzt ansprichst... fürs Interview noch mal nachschaut, was denn jetzt in Österreich so aktuelle Informationen sind die man vielleicht auf offiziellen Seiten findet und auf dieser Gesundheit GVAT.

00:41:08: Die wir alle verlinken,

00:41:09: ich den in der Show notes.

00:41:11: Genau da gibt es eben eigentlich ein Artikel, der heißt Studie Geburt abwarten oder einleiten Natürlich auch.

00:41:22: Es ist alles richtig, was dort drin entsteht.

00:41:24: Korrekt!

00:41:24: Da steht einleiten kann Leben retten, einleitet keinen Kaiserschnitt reduzieren und so weiter weil das ist die Statistik aus einer Studie von Zehntausend untersuchten, hervorgeht.

00:41:36: Also es ist tatsächlich das Einleitungen kann sich nicht reduzieren

00:41:40: statistisch?

00:41:41: Lesen wir noch, ich habe es nämlich offen.

00:41:44: also wenn man dann auf diesen Originalartikel geht der eben quasi des Studien Revue da steht Mit Einleitung starben vier von zehntausend Kindern, also null Komma Vier von tausend und ohne Einleitungen starben dreißig Von Zehntausend.

00:42:01: Also drei Kinder von Tausend Kindern.

00:42:03: als es die Aussage stimmt Es sterben weniger kinder mit ein leitung aber es sind Drei von Taussend kinden die gestorben sind versus also Null Komma vier ist Die Frage ob das jetzt Ob das nicht schon dann einzel fälle sind die halt Ja, also die Statistik stimmt.

00:42:22: Das ist so auf Zehntausend das sehr valide Zahl.

00:42:25: Also dem kann man auf jeden Fall vertrauen.

00:42:27: Und es steht was über die Intensivstationen steht etwas da und da ist das Kaiserschnitt Risiko.

00:42:35: Da steht mit Einleitungen hat ein Sechzehn Komma Sieben Prozent der Frauen einen Kaiserschnitt ohne Einleitung hatten Achtzehn Kommer sechs also tatsächlich mehr.

00:42:44: mehr Frauen einen kaiser Schnitt genau zwei Prozent mehr.

00:42:49: Wobei die zwei Prozent, sie sind genauso wie bei den anderen Promilen.

00:42:55: Die sind ein Faktum aber jetzt würde ich auch nicht sagen massiv.

00:42:59: Das ist

00:42:59: da

00:43:01: also... das ist nicht doppelt genau.

00:43:05: Aber wie gesagt es ist das Schöne!

00:43:07: Jetzt kann man's sehr toll nachlesen.

00:43:09: wenn ihr diese Zahlen gehabt hättest so von einer offiziellen TVAT-Seite, hätte ich mich leichter getan als ein über Umwege über den Uniserver heruntergeladenes englischfach chinesisches Paper auf das IMI dann einfach bezieht und im Zweifel vom Arzt diskutieren muss.

00:43:27: Der sich sicher nicht die Zeit nimmt, das Paper durchzulesen sondern einfach sagt unterschreiben wir nein.

00:43:32: und wenn es jetzt aber so wie das eben jetzt schön transparent aufgelistet der Artikel ist in schöner Sprache und leicht zu finden muss man wirklich sagen, hat man ganz eine andere Basis um für sich selbst auch das Selbstvertrauen aufzubauen.

00:43:46: Nein ich leite nicht ein weil in diesem Artikel wird eben auch.

00:43:50: da gibt es dann den Abschnitt was wir immer noch nicht wissen und da steht eben auch dass man eben den richtigen Zeitpunkt fürs künstliche Auslösen eigentlich gar nicht kennt ob jetzt der Zentretag überhaupt der richtige Zeitpunkt wäre dass man auch über diese Berechnung von diesem richtigen Termin, also man findet da andere Studien wo eigentlich steht das alle Termine unterschätzt sind.

00:44:16: Dass eigentlich zwei bis fünf Tage zu wenig geschätzt

00:44:19: werden

00:44:21: und dass es auch genetische und ethnische Hintergründe hat wann ein Termin eigentlich quasi errechnet wer sofern man überhaupt so berechnen kann.

00:44:30: Das muss man ja sagen ist etwas absurdes.

00:44:34: Und im Anfang der Artikeln, die wir für die Vorbereitung vom Interview auch ausgetauscht haben, habe ich auch sehr spannend gefunden.

00:44:46: Irgendwann war das ein Orts- oder Mediziner vielleicht?

00:44:50: Warst du das?

00:44:51: Der im siebzehnten Jahrhundert gesagt hat...

00:44:55: Das eigentlich

00:44:56: gar nicht klar ist!

00:44:57: Ist es der erste Tag der letzten Periode oder der letzte

00:45:02: Tag?!

00:45:03: der Periode, wo man beginnt quasi die Schwangerschaft zu rechnen und dass man da eigentlich eine Interpretation als Regelung hat von dieser

00:45:14: Regelung.

00:45:15: Also das

00:45:15: ist die Gynäkologie eigentlich nicht genau...

00:45:19: Genau ja, wir müssen noch mal nachschauen.

00:45:22: Aber es ist eben sehr schön erläutert,

00:45:25: dass das eigentlich eine von einem ersten Mediziner, der

00:45:36: so entschieden hat.

00:45:40: Es gibt Maladokma und das muss man dann wissenschaftlich widerlegen.

00:45:45: Das war für mich eine sehr spannende Information.

00:45:48: aber es wird bei allem zu sein weil man einfach

00:45:52: ganz oft

00:45:54: die Forschung wiederlegt und was Neues hat.

00:45:58: natürlich gehen wir immer weiter.

00:46:03: Heute schön zu wissen bringt eine Einleitung also weniger Schäden an Mutter und Kind als wenn man es nicht macht.

00:46:12: Also so ist das oder umgekehrt gesagt, bringt eine einleitung wirklich so viel dass weniger schäden sind wie wenn man's nicht machen würde und im Körper mehr Zeit lassen würde unter bestimmten Bedingungen, dass alles kontrolliert werden kann.

00:46:27: Sobald man merkt irgendwie wir haben auch sehr viele Geräte die das im Endeffekt kontrollieren könnten wie viel Fruchtwasser noch da ist oder wie die Herzdünne

00:46:36: sind vom

00:46:37: Kind.

00:46:38: also diese täglichen Untersuchungen könnten ja weiterhin laufen so dass Mutter und Kind im Endefekt

00:46:46: einfach

00:46:47: in Beobachtung sind um zu schauen oder der Muttermund wird er jetzt langsam offen.

00:46:52: Ja,

00:46:53: ob zehn Tage sind oder dreizehn Tage ist dann halt irgendwie so.

00:46:57: die Frage warum man da nicht ein bisschen je nach Körper Statur Fitness Gesundheit der Mutter und dem Kind mit Oder Gewicht oder so vielleicht das anpassen könnte an die individuellen Geschichten.

00:47:18: Also in den Artikeln, die du verlinken wirst.

00:47:21: Man kann sich da wem das Thema wirklich betrifft und interessiert man kann sich stundenlang einlesen.

00:47:27: Die sind wirklich lang und stark super verlinkt.

00:47:30: Das ist alles wirklich... Man kriegt auch die Artikel.

00:47:32: Ich habe es probiert auf den links und so weiter.

00:47:34: Es ist wirklich sehr toll aufgearbeitet Und sie diskutieren das in Kapiteln abgesehen von dieser Gestamptsstatistik, der einfach besagt So viele Kinder sterben da und so viele Kinder stirben da.

00:47:47: Gesamtstatistik, aber sie diskutieren schon diese Aspekte die du angesprochen hast.

00:47:52: Wie reif ist die Plazenta?

00:47:54: Also ist die Plazenta noch in einem guten Zustand.

00:47:56: das eigentlich ein sehr wichtiges Kriterium und mit modernem Ultraschall kann man das heutzutage sehr gut kontrollieren.

00:48:03: Und eben dass meine Mitrückblicken im Meinfall zum Beispiel bei mir waren viele Dinge eigentlich gegen Einleitung vor allem beim ersten Kind Muttermund absolut nicht reift.

00:48:12: Das heißt eigentlich der Hinweis da hat der Hormon-Aushalt des Kindes, des ganzen Systems geht nur überhaupt nicht in Richtung Geburt.

00:48:22: Also es ist eigentlich warum sollte wenn das das Kind hat Normalgewicht?

00:48:26: Die Plazente schaut schöner aus.

00:48:28: alle Ultraschall-Untersuchungen von diesen Blutflüssen und von den Kindsbewegungen alles passt.

00:48:35: woher sollte dann da ein Risiko entstehen wenn das Kind noch ein zwei Tage länger Zeit hat, unter dem ganzen Körper sich an die Situation

00:48:45: anzupassen.

00:48:46: Beim zweiten Kind muss man sagen der Mutter und war bereits reif.

00:48:49: auch hier gab es keine Hinweise.

00:48:51: weder war das Kind besonders schwer noch besonders leicht.

00:48:55: alle Herzdöne haben immer gepasst.

00:48:57: Es wird engmaschig kontrolliert.

00:48:59: Man kennt ja das in dem Sinne was ich zuerst als belastend bezeichnet habe Als positiv sehen es wird ja kontrolliert.

00:49:06: Das ist nicht so.

00:49:06: man wird heim geschickt ist man sich selbst überlassen, sobald wir den Zettel unterschreiben gegeneinander.

00:49:12: Man bleibt ja im System, man bleibt ja weiter kontrolliert und betreut und es war aber mir kein Problem mit Zucker.

00:49:20: also das hat einfach keinen Grund gegeben.

00:49:22: und wenn man eh schon sieht der Muttermund geht auf wieso wartet man nicht nur einen Tag?

00:49:26: Also ich nachhinein... und das sind halt so Dinge wenn man sie jetzt beleuchtet.

00:49:31: in solchen Artikeln gehen die schon schön auf all diese Aspekte ein.

00:49:35: Es gibt Risikofaktoren wie zum Beispiel zu kleines Kind, zu großes Kind.

00:49:39: Übergewicht, Plazenta schon eher also gegen Ende, also schon verbraucht, verkalkt was etwas da noch alles sein kann und vielleicht auch schlechte Lage vom Kind wenig Bewegung.

00:49:52: Klar zu solchen Dingen sind dann Risikofaktoren.

00:49:54: wenn man schon sagt ich nehme diese Einleitung in Kauf weil Irgendwas passt nicht mehr im System, aber wenn alles auf das System läuft gut hindeutet und entwickelt sich in die richtige Richtung, glaube ich nicht dass man dann für die eigene Statistik was verbessert oder verschlechtert.

00:50:11: Im Gegenteil, man kann bei der Frau finde ich physische und psychische Schäden durch die Einleitung eben erzeugen.

00:50:20: Und das ist schon ein Aspekt finde ich da komplett bei diesen Studienunterdischfalt.

00:50:25: Also mir schon Nach der zweiten Geburt ist mir das sehr nachgehängt, muss ich wirklich sagen.

00:50:32: Ich habe dann jedes Mal vor allem dieses Schmerzgedächtnis.

00:50:35: Also jedes mal wenn ich nur ein bisschen Regenschmerzen koppt hab, also wirklich ansatzweise oder eine Blasenentzündung ganz ansatzweisen Panik.

00:50:45: Der schmerz im Unterleib war wirklich... ich habe das aufarbeiten müssen um da drüber hinweg zu kommen, weil dann das schon im Alltag verfolgt.

00:50:54: Das ist beim zweiten Mal nicht mehr vergessen.

00:51:01: Wobei man muss trotzdem sagen wahrscheinlich funktioniert das weibliche Gehirn so.

00:51:06: also ich hätte jetzt auch kein Problem gehabt das Drittes Kind zu bekommen und wieder irgendeine Lösung zu finden.

00:51:11: Also da hätte ich nicht auf Kaiserschmarr... Auch da hätte ich nicht auf Kaiserschnitt gedrängt, sondern jetzt wieder probiert und

00:51:21: ja

00:51:22: es kehrt halt dazu.

00:51:27: Aber die Dunkelziffer an psychischen Themen haben die gar nicht erfasst werden.

00:51:37: deswegen weil man dann bald mal zu Hause ist erst ein bisschen später hochkommt wieder und so weiter.

00:51:47: Es gibt schon Studien vermehrt, da war eben im Jahr zehntausend siebzehn wo ich auch zum ersten mal geboren hab.

00:51:55: Habe ich einfach diese Hebammen-Sprechstunde gehabt als kennst du das?

00:52:00: Das habe ich als Buch gehabt.

00:52:01: im Endeffekt und ein bissel was im Internet war ja bei Weitem nicht so viel gefunden wie es jetzt gibt in den sozialen Medien usw.. Und auch kulturell und gesellschaftlich die Thematik Dieses Leiden als Mutter

00:52:16: ist

00:52:16: so normalisiert, dass sie mir denkt.

00:52:18: Das es spielt schon auch eine Rolle wie viel man aushaltet oder sich denkt aushalten zu müssen obwohl eben vielleicht die Geburt schwierig war und dann das danach nachhängt oder im Wochenbett und man denkt das ist normal weil Mama sein ja nicht immer rosig und so und ich sprich ja aus eigener Erfahrung unterschätzt und eigentlich das gar nicht normal ist oder gar nicht so sein muss.

00:52:48: Und da auch wieder diese Thematik, man kann nicht nur auf das Wohl, also gesundheitlich natürlich, also sobald etwas nicht sicher ist, nicht medizinisch kontrolliert wird, nicht begleitet wird schon.

00:53:03: aber in dem Rahmen ist das oft weil man denkt ja okay vielleicht sind wir mittlerweile soweit in der Geburtskultur dass mal sagen es schon das Wohl des Kindes und der Mutter, vor allem eben wie du sagst halt sehr wohl auch physisch mit einzubeziehen in dieser ganzen Betrachtungsweise.

00:53:26: Was ich in dem Zusammenhang vor allem jetzt an mir selbst erlebt habe, wenn man vielleicht sucht muss sich dann eine andere Ärzte, muss man dazu sagen wobei sage ich war nie schlecht betreut.

00:53:36: also das muss man wirklich sagen.

00:53:38: aber Mittlerweile bin ich bei einer Frauenärztin gelandet, die einfach das aus einer ganz anderen Perspektive sieht.

00:53:44: Die würde ich sagen ist vielleicht minimal älter wie ich und die haben ganz andere Perspektiven finde ich auf alles was Frauenbeschwerden betrifft also jetzt gar nicht auf Geburt sondern eben diese Beckenboden thematik Blutwerte oder was auch immer eben, weil es wird alles so ja Geburt ist.

00:54:04: Was normales und danach hat man natürlich Beschwerden und man kann schon etwas dagegen tun.

00:54:09: aber dass man da wirklich viel mehr noch als Frau auf sich selber achten sollte also zum Beispiel bei mir erst jetzt Jahre nachdem die Kinder schon auf der Welt waren.

00:54:18: Ich war immer müde mein ganzes Leben und ich hatte immer Anämie und jetzt habe ich eine Frauenärztin erwischt.

00:54:24: Ich mache dann Bluttest und sage ihnen mangelt sie an allen Und ich sage, das ist normal.

00:54:29: Also selber auch die Meinung ist ja klar oder zwei Kinder, zwei Stillzeiten, stressiges Leben wie es halt so ist.

00:54:37: und dann siehst du, da müssen wir was machen.

00:54:38: und ich sage gerne und dann haben wir wirklich mit sinnvollen Mitteln also wirklich Eisen, was der Körper aufnehmen kann.

00:54:47: weil es ist ja so dass viele Medikamente Männern getestet werden.

00:54:50: gerade Eisenmedikamente haben er bei mir nie funktioniert.

00:54:53: Tabletten funktionieren nicht bei Frauen.

00:54:57: Es geht einfach durch und macht maximal Verdauungsprobleme, aber wirklich ins Blut geht da nichts.

00:55:03: Und dass man Eisen als Frau ganz anders aufnimmt – es ist einfach jetzt wissenschaftlich belegt, es gibt die besseren Präparate, es ist mehr ankommen kommt mir vor, aber den Ärzten.

00:55:14: Und das man nicht einfach als Faktum hinschreibt hat Eisenmangelpunkt fertig für dich sondern, ja dann müssen wir was machen.

00:55:23: Jetzt, wie gesagt vielleicht hat man selber auf sich selbst einen anderen Blick und sucht sich auch die Betreuung dazu.

00:55:30: Aber durch das dass man auch zu sozialen Medien mehr liest und man hat halt irgendwie das Gefühl, man ist mündiger weil man weiß mehr obwohl man nicht wer weiß wie der Arzt.

00:55:39: aber man hat sich halt besser eingelesen und tut es euch jetzt leicht damit irgendwie mal in ein Thema reinzukommen.

00:55:45: Und dann habe ich jetzt eine Jollang, die richtig in Präparate genommen und meine Blutwerte sind so gut wie mein ganzes Leben noch nie.

00:55:54: Wenn das vorgebruten oder als Teenager schon ordentlich interveniert worden wäre also auch da schon.

00:56:01: man nimmt es einfach hin, Mädchen bekommen ihre Periode und dann kriegen sie einen Eisenmangelpunkt.

00:56:07: Wieso muss man das hinnehmen?

00:56:08: In einer modernen Gesellschaft wenn man's schon feststellen kann, kann man es vernünftig behandeln Muss sagen, da nehme ich zunehmend feministische Regeln an mir wahr.

00:56:19: Dass mich so was stark ärgert auch.

00:56:22: Wie das halt in der Vergangenheit oft zumindest aus meiner Perspektive gelaufen ist muss ich sagen weil man wird oft schuldig gesprochen für das Problem des Mahd Zumindest wird es abgetan.

00:56:35: Ich habe auch Vorgeschichte mit Blasenentzündungen, die sind jetzt ab und bin los, weil ich beim richtigen Arzt gelandet bin, das richtig behandelt hat.

00:56:43: endlich einmal.

00:56:45: Davor wird mir immer ... Es wird therapiert und wenn das nichts bringt... Egal ob das eine Zereisenmangel oder Blasenentzündung ist, dann ist mir immer selber schuld.

00:56:53: Du bist ja ein paar Fußgangen oder hast jetzt schlecht angezogen... Also man ist immer für das Problem natürlich selbst schuld und dann muss niemand anderer mehr dafür Sorge tragen dass es weggeht.

00:57:04: so in der Art also die Unterstützung finde ich hat sich schon geändert durch Community,

00:57:10: durch

00:57:11: schon mehr Fachwissen und durch eine neue Generation an Ärzten, Hebammen medizinischen Personal, die das niemals so hinnehmen und vermehrt Frauen auch in diesen Berufen tatsächlich.

00:57:24: Und auch durch die Enttaborisierung

00:57:26: weil

00:57:27: erst wenn darüber gesprochen

00:57:28: wird wie

00:57:30: es einen geht oder wie man es erfahren hat er ist dann wissen andere dass man nicht allein ist egal mit welchem Beschwerden sei es psychisch oder physisch und beim Reden kommen die Leute zusammen

00:57:47: Stimmt, ja.

00:57:49: Und Frauen, die waren halt sehr lange tabu.

00:57:51: Insofern ist das schon gut, dass da jetzt die Bewegung dahingehend sich ändert, dass er anspricht und dass es Gott sei Dank auch Expertinnen gibt und Ärztinnen gibt

00:58:05: usw.,

00:58:05: die sich dafür engagieren, dass gesprochen wird.

00:58:08: Also das sind nicht nur ... Ja, so wie du erzählt hast,

00:58:14: dass man abgestempelt wird.

00:58:16: Genau.

00:58:18: Ja, und sowieso für gewisse

00:58:20: Aspekte

00:58:22: wo sehr viele Menschen beteiligt sind kann man nie als Einzelperson herangezogen werden als die das verbockt hat.

00:58:34: Wenn da eigentlich so viele Instanzen sind die darauf achten sollten dass da eigentlich was Konstruktives heraus schaut.

00:58:42: Und ich denke mal wir haben ein gutes Gesundheitssystem, es gibt viele Kontrollen und Möglichkeiten.

00:58:51: leicht in Kontakt mit Ärzten und es gibt eben, wie gesagt das werden junge Mädchen auch schon zum Frauenarzt.

00:58:56: Es ist normal man geht hin und hat diese Kontrolluntersuchungen und es ist dann schon wichtig, wie kommuniziert wird finde ich auch mit jungen Frauen Auch im Hinblick später, wie gehen sie denn in einer Schwangerschaft geburt?

00:59:08: Mit Situationen um?

00:59:10: weil dann geht's um kritische Entscheidungen Weil wenn ich mich jetzt entscheiden muss auf welche Art und Weise verhütte Ich hatte zwar auch starke Auswirkungen auf mich aber bei Weitem nicht nur für ein zweites Leben oder auf eine ganze Familie und so weiter.

00:59:22: Und ich finde, dass diese Kommunikationsweise wie man schon mit Mädchen umgeht und dann wie man so hineinwächst mit dem Gesundheitssystem, mit den betreuenen Ärzten, das das schon auch entscheidend ist, wie mündig bin ich denn bei der Geburt?

00:59:38: Also kann ich ... Ich kann ja nur mündigt sein wenn ich ja gewisse Informationen habe weil sonst muss ich einfach komplett vertrauen.

00:59:45: also was was auch gut ist wenn alle anderen super Kompetenz sind Dann kann ich mich fallen lassen, dann kann ich einfach darauf vertrauen.

00:59:53: das System fängt mich.

00:59:55: Das System macht alles medizinische und psychologisch für mich aber ich glaube kaum jemand lässt sich komplett fallen.

01:00:02: also zumindest ich bin nicht der Typ.

01:00:04: Ich muss es schon einer gewissen Form kontrollieren verstehen wissen warum passiert was um auch dieses Vertrauen haben zu können.

01:00:13: Beziehungsweise kommt sie ja drauf an.

01:00:15: Also ist es ja nicht das gleiche Operation an Organen ins Krankenhaus zu fahren, wo man als Patient ja wirklich keine Handhabe hat und keine Autonomie aussah.

01:00:29: Also du kannst da ja nichts machen.

01:00:32: bei einer Geburt halt schon bzw ist geburt etwas was halt als aktives Individuum basiert.

01:00:40: insofern bist Du doch schon mit einbezogen in einem gewissen System wo Du selbst eben auch mündig Sein Kunst, vielleicht auch mündig sein sollst, weil es ja dein Körper ist.

01:00:53: Insofern... Ist das schon einmal ein anderer Aspekt ins Krankenhaus zu gehen?

01:00:57: Das ist etwas wo man einfach keine Hand habe heute oder

01:01:03: keinen Spielraum.

01:01:04: Du bist keine Akteurin bei der Geburt im Schoen.

01:01:11: Das

01:01:12: ist schon ein Punkt halt so wo?

01:01:14: da muss Kommunikation dort sein?

01:01:19: Ja, ich denke mir auch.

01:01:21: Durch soziale Medien durch diese Art und Weise wie heutzutage Frauen einfach in der Gesellschaft hat man anderen Stellenwert auch, wie man sich selbst in einer Gesellschaft sieht oder wie man agiert.

01:01:33: also man ist viel selbstbestimmter für selbstbewusster Im Moment die Welt ist immer extrovertierter sowieso und es wird auch von einem... Es wird vor allem verlangt, dass man sich einbringt.

01:01:45: Und man will sich ja einbringen.

01:01:48: also das ist einfach der Zeitgeist und das ist ja eigentlich was Positives für die Geburt.

01:01:52: und dann kommen die Konflikte auf wenn das nicht funktioniert oder wenn man schlecht informiert wird sozusagen oder verunsichert wird.

01:02:03: Das ist eigentlich das Problem Genau.

01:02:07: Ja,

01:02:08: gut.

01:02:09: Magst du noch was hinzufügen?

01:02:11: Was erzählen?

01:02:13: Ja höchstens dass wenn das jemand hört auch diese gleich brutale Erzählung von diesem Schmerzerlebnis und so weiter es war's wert.

01:02:22: also ich möchte nur sagen als ich mich auf keinen Fall dass das abschreckend wirkt weil Ich würde es wieder machen, also ich würde die Geburten auf jeden Fall durchziehen.

01:02:34: Ich hätte auch den Kaiserschnitt durchgezogen wenn es keine Lösungen gibt.

01:02:39: Also das habe ich immer im Betracht gezogen aber es war am Ende was gut so wie es war und man muss sein Frieden machen damit.

01:02:46: Und eine Geburt ist einfach etwas was brach ja alles in jedem Fall vielleicht ja, weiß nicht.

01:02:53: Manchmal läuft es ganz harmonisch ab aber in den meisten Fällen hat man was zu erzählen.

01:02:58: nachher sagen wir mal so und ich möchte auf keinen Fall dass das abschreckt diese Erfahrung zu machen weil man kann also man hätte die Wehen stoppen können und man hätte an Kaiserschnitt machen können als ist schon wenn man im Krankenhaus in Betreuung ist hat man einen Plan B. Man begibt sich ja in dieser Situation und ist aber dann im Rahmen, der einen absichert.

01:03:23: Und das gibt mir auch die Sicherheit gegeben trotzdem bis zum Ende durchzuziehen.

01:03:28: Das muss man schon sagen.

01:03:29: Und sie haben beim zweiten Kind, wo ich nicht mehr sagen kann ein Stopp haben, die Ärztin und die Hebamme, aber trotzdem denke ich schon dass richtig weiter laufen lassen weil da jetzt zu stoppen Kaiserschnitt.

01:03:43: Also die haben schon gesehen, das geht schnell.

01:03:45: Es geht zu schnell natürlich aber jetzt ziehen wir es durch und hat schon gepasst.

01:03:50: der Fehler unter Anführungsstrichern war vielleicht die Einleitung an sich Aber auch das würde ich nach wie vor Zu dem Zeitpunkt mit meinem Wissenstand zu dem Zeitpunkt von der zweiten Geburt hätte ich auch noch wieder eingereitet Umfach durch diesen Wissen Stand in damals war.

01:04:07: Ich wollte das Risiko nicht eingehen dass ein Risiko fürs Kind entsteht.

01:04:12: Dahinter der Entscheidung steht jetzt noch.

01:04:15: Wer jetzt vor der Entscheidung stehen, dem kann ich wirklich raten die Artikel sich anzuschauen zu lesen.

01:04:22: Ich finde es eher beruhigend wenn man sieht da gibt's viele wissenschaftliche Belege also man muss auch schon die Zeit nehmen ein bisschen reinzulesen.

01:04:31: aber es gibt jetzt mehr Information und Es ist nicht so riskant wie es vielleicht vermittelt wird.

01:04:37: Also man muss bei weitem nicht durch.

01:04:39: die Entscheidungen Ist mir wahnsinnig schwer gefallen, vielleicht ist es mittlerweile leichter aufgrund der Informationsbasis

01:04:47: die

01:04:47: zur Verfügung steht

01:04:49: und

01:04:50: genau.

01:04:52: Das ist gut dass du das ansprichst weil wenn ich von der Autonomie der Gebärenden rede dann hat das immer auch die Grenze und zwar ist das sehr wohl die medizinische Grenze Und die besteht dann wenn eine Gefährdung für Mutter und Kind de facto da ist.

01:05:09: also Bei der Einheitung so, das ist während der Geburt so und es gibt sehr viele oder es gibt ja wohl

01:05:16: Fälle

01:05:17: wo einfach gewisse Maßnahmen notwendig sind

01:05:21: die

01:05:22: Lebens rettend oder einfach ja einfach getan werden müssen.

01:05:27: Was wichtig ist was ich gut finde dass dieser Fokus trotzdem auch an die Gebärende gelegt wird Wie wird davor, währenddessen und danach auch mit der Mutter oder der Gebärin kommuniziert?

01:05:40: Und wie wird sie durch diesen Prozess begleitet.

01:05:44: Das mache ich vielleicht ein bisschen damit, wenn es einem nicht gut geht dann nach oder sich immer nicht zu scheuen Hilfe zu holen und das anzusprechen, weil man merkt man ist mit dieser Geburtserfahrung vielleicht eben nicht in Frieden oder es nagt an einem und das ist egal, ob's noch zwei Wochen ist oder nach zwei Jahren.

01:06:06: Ich glaube es gibt sehr viele Hebammen, Ärztinnen oder andere Begleiterinnen und Experten die dafür ausgebildet sind sich zu unterhalten und wo man sehr viele schöne Unterstützungsmaßnahmen kriegt.

01:06:26: Und sei es nur, dass man darüber sprechen darf und sich einmal äußern darf.

01:06:31: Sich gesehen fühlt in dieser Erfahrung.

01:06:35: Das ist vielleicht ein bisschen was ich mitgeben will auch im Podcast Genau.

01:06:40: aber da ist schon sehr wohl zu unterscheiden das Geburt einfach geburt ist und da sehr wohl Situationen kommen können die ja gewisse Maßnahmen erfordern, die sehr wohl schmerzhaft

01:06:53: sind

01:06:54: oder grenzüberschreitend sind körperlich.

01:06:58: Die aber nicht einfach leer- oder unkommuniziert im Raum stehen gelassen werden müssen.

01:07:05: Das ist vielleicht das was ich ein bisschen mitgeben will an dem Gedanken der Autonomie der Gebärenden und es kommt ein bisschen drüber

01:07:16: so.

01:07:17: Ich finde ein sehr schönes Fazit auch aus meinen Geburten, weil selbst wenn es so läuft wie es gelaufen ist und das läuft nicht perfekt.

01:07:27: Aber keine

01:07:28: Geburt?

01:07:29: Ja

01:07:29: genau!

01:07:30: Nicht nur die Geburt

01:07:31: im Krankenhaus und es gibt ja wohl auch außerklinische Geburte wo Interventionen notwendig sind, die auch nicht schön sind.

01:07:39: Auch wenn es nicht medikamentös ist, Geburt ist so...

01:07:45: Genau, genau.

01:07:47: Und was man sich immer vor Augen führen kann, vor allem im Nachhinein so wie du sagst es gibt das davor währenddessen wo vieles passiert und vielleicht unvorher selber ist oder über Grenzen geht.

01:07:59: Es gibt auch einen danach und es ist schon oft so dass mit der Geburt es so erledigt.

01:08:05: und jetzt das Fokus aufs Kind und man sollte nie den Fokus selbst verlieren in meinem Fall weil du sagste zwei Jahre später also bei mir hat's durch das die Kinder so nah aufeinander.

01:08:16: Und dann ist man so beschäftigt mit den Kindern und dem Alltag, alles ablaufen zu halten.

01:08:21: Ich habe mich erst vier bis fünf Jahre danach wirklich um psychisch beschäftigt.

01:08:28: Die Panik von den Schmerzen war recht bald aufzuarbeiten, also das muss die psychisch relativ bald aufarbeiten.

01:08:35: Aber das Physische der Schaden am Beckenboden, das hätte man viel früher schon angehen können, es war aber keine Zeit.

01:08:41: und auch dafür braucht's die Zeit.

01:08:44: Und auch dafür muss man dann dem Mut haben zu sagen ich suche mir den Arzt in Therapeute die Möglichkeit und ich kann jederzeit wie noch eingreifen.

01:08:53: In mein Leben, in meine Befindlichkeit, in meinen physischen Zustand und man kann immer noch das Aufarbeiten ändern und es ist das positive dran.

01:09:03: also auch wenn irgendwas passiert was einen was man dann als Rucksack mitnimmt Es ist wirklich wichtig dass man später sieht ich bin nicht allein Ich kann mir Hilfe suchen nicht klarkommen.

01:09:16: Und es gibt so viele Möglichkeiten, physisch und psychisch sich der Sache anzunehmen.

01:09:22: Das macht das dann auch wieder Wett, weil man macht das ja für die Kinder eigentlich.

01:09:29: Man ist ja gut.

01:09:31: Ja,

01:09:33: genau.

01:09:34: Und wenn man selbst jetzt gerade im Wochenbett ist, vielleicht genau in dieser Phase ist er auch als Mama.

01:09:45: Es reicht oft, einfach einen Raum zu betreten.

01:09:48: Sei es jetzt das Post-Natal-Joga quasi oder Mama-Baby-Kaffees oder irgendeine Spielgruppe.

01:09:57: Einfach einen Schritt in die Richtung zu tun ist oft der Schritt, der notwendig war um die nächsten Schritte zu setzen.

01:10:05: Kann ich nur unterschreiben?

01:10:06: Genau!

01:10:08: Das ist gut dann.

01:10:09: Lieber Eva, danke für das Gespräch.

01:10:11: Danke dir

01:10:12: Ja, es macht mir sehr viel Freude mit dir über all diese Sachen zu reden.

01:10:16: Vielleicht

01:10:17: nehmen wir uns ja irgendwann ein anderes Thema heraus, das man beleuchten können oder besprechen können.

01:10:23: Es wird mich sehr freuen!

01:10:25: Vielen Dank!

01:10:26: Danke!

01:10:28: Wenn dir dieses Interview gefallen hat freue ich mich sehr über eine Bewertung oder einen Kommentar.

01:10:34: Sie helfen dabei dass diese Gespräche weitergetragen werden und genau jene Frauen erreichen die sie gerade brauchen.

01:10:42: Wenn dir während des Zuhörns eine Frau, eine Freundin, eine Schwester oder eine Weggefährtin in den Sinn gekommen ist, dann leite diese Folge gerne an sie weiter.

01:10:52: Vielleicht ist sie genau jetzt ein Geschenk!

01:10:55: Danke dass du hier warst, danke das du zugehört hast und dass du Teil dieses Raumes bist.

01:11:02: Bis zur nächsten Folge von Luz Materna, deine Catalina.

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