20 - Ein Geburtsbericht von Catalina: Zu Gast im Geburtsgeschichten Podcast - Teil 2

Shownotes

An dieser Stelle danke ich Thea für die Möglichkeit Erzählende zu sein und grüße alle Menschen, die mir damals und heute zur Seite stehen, denn Mutterschaft ist ein Weg, der Begleitung, Achtung und Unterstützung verdient. Ein "Te amo" geht auch an Kai raus, denn er war bei jeder Geburt unserer Kinder mein Fels in der Brandung.

Danke auch an dich, dafür das du da bist und meiner Geschichte lauschst. Ich umarme dich ganz fest. Deine Catalina.

Thea´s Podcast findest du hier

Hier kommst du direkt zu meiner Instagram Seite Mail: catadellamaggiora@gmail.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum Geburtsgeschichten-Podcast heute mit dem zweiten Teil von Katalinas Geburtgeschichten.

00:00:07: Wenn du den ersten Teil noch nicht gehört hast, dann einfach kurz auf Pause drücken und einmal zurück scrollen in deiner Podcast-App die erste Folge hören und zu dieser Folge hier zurückkommen.

00:00:19: Damit übergebe ich das Mikrofon an Katalina!

00:00:27: In diesem Podcast erzählen Frauen von ihrer Schwangerschaft, der Geburt und dem Wochenbett.

00:00:36: Hallo Katalina!

00:00:38: Willkommen zurück.

00:00:40: Hallo Thea, danke für die Einladung erneut.

00:00:45: Ja schön dass du heute wieder da bist und die Geschichte weitererzählst.

00:00:50: wir waren beim letzten mal dort stehen geleben wo du erzählt hast das ihr mit eurem Sohn Jaron noch eine sehr schöne Adventszeit hattet und das irgendwie auch sehr genossen habt.

00:01:03: Und dann fing das neue Jahr an, da steigte heute wieder ein.

00:01:08: Genau also was ich zur Geschichte von Jahren erzählen möchte ist dass Ich einfach sehr dankbar bin dass wir dieses monat mit ihm gemeinsam hatten weil Das nicht selbstverständlich war.

00:01:22: es hätte ja auch sein können dass er das ist einfach auch eine stille geburt wird oder so.

00:01:28: Und wir hatten dieses wunderschöne Monat gemeinsam und am zehnten Jänner, im Jahr ist er dann über Nacht in meinen Armen verstorben.

00:01:40: Sehr plötzlich!

00:01:42: Das war natürlich eine Erfahrung die sowohl mich als auch Kai ja also umfassend geprägt hat.

00:01:54: Was ich zum Thema Tod sagen möchte, ist dass der Kontakt mit Sterben einem und eine einfach viel näher ans Leben bringt.

00:02:08: Also ... Ich kann jetzt rückblickend sagen, das mit dem Gehen von Jaron auf jeden Fall auch ein Teil von mir ist sicherlich mit ihm gegangen.

00:02:20: Das ist eine Erfahrung als Mutter die einfach unglaublich schmerzhaft war, gleichzeitig die Schönheit vom Leben einfach so präsent war.

00:02:34: Insofern dass man dann so dankbar und ehrfürchtig ist was für ein Geschenk das auch ist, einfach auch da zu sein.

00:02:43: Und ja ich glaube, durchgeholfen hat.

00:02:53: Durch diese erste Zeit der Trauer war auch einfach, dass wir ja unseren älteren Sohn hatten.

00:03:00: Da gerade zwei waren.

00:03:02: Gerade erst zwei geworden und er hat das schon verstanden, dass da jetzt was fehlt.

00:03:12: Dass sein kleiner Bruder nicht mehr da ist war diese Gleichzeitigkeit von Verlust und dieser Lebendigkeit war sehr stark in unserem Alltag.

00:03:33: Als Elternteile konzentrierst du dich natürlich auch auf das Leben, dass es weitergehen muss.

00:03:42: Das würde ich heute sagen ... Dieser Fokus auf, es geht weiter, war von Minute eins durchgehend.

00:03:51: Da.

00:03:54: Und ja, genau der Verlust von Jaron war nicht nur eine emotionale Trauer oder mental auch sondern für mich als Wöchnerin eigentlich noch sehr stark körperlich.

00:04:11: also ich weiß noch das bedeutet Ja Ich habe von einem Moment auf den anderen von voll Stillen abgestillt oder abstillen müssen.

00:04:22: Das war auch unglaublich ... Ich kann mich noch erinnern, diese Situation in den ersten zwei, drei Tagen in der Dusche, wo ich mir dann die Brüste abgestriffen hab, weil damit die Mutter Milch wegkommt.

00:04:36: Die... Also das war für mich auch so krass dieser Erfahrung von wie ... wie Geist und Körper miteinander verbunden sind.

00:04:47: Ich habe mir Bilder von Jaron angeschaut,

00:04:49: z.B.,

00:04:49: ich hatte Milcheinschuss und solche Sachen.

00:04:53: Es war irgendwie die Trauer sehr stark körperlich.

00:04:57: Ich hab natürlich unglaublich viel geweint.

00:04:59: Und das für mich in einer starken Verbindung mit keils zweiten Elternteiler einfach auch so durchlebt ... Ich brauchte nicht einmal eine Abstil-Tablette oder sowas, sondern der Körper hat es dann von irgendwie... Von alleine.

00:05:19: Ich kann das jetzt gar nicht so beschreiben aber ich wusste noch, ich will da nichts abbrechen und ich will dass das irgendwie körperlich unter Anführungszeichen natürlich und das war auch tatsächlich so.

00:05:31: Und ja was wollte ich dazu sagen?

00:05:38: Meine Periode fiel aus Das denke ich zumindest.

00:05:44: Auf jeden Fall hatte ich keine Blutung und wir waren uns auch einfach körperlich unglaublich nah mit Kai, meinem Partner und haben uns da einfach sehr liebevoll und fürsorglich und stärkend umeinander gekümmert.

00:06:05: Ich habe auch gleich gesagt gehe zum Kriseninterventionszentrum, hatte ich ein paar Gespräche.

00:06:14: War auch bei einer Psychologin und dann haben wir uns schon darauf konzentriert Ende Februar einen Abschiedsfest für Jahre zu machen mit unserer Familie Und genau.

00:06:28: und dann stellte sich heraus dass ich eigentlich mit Ende Februars bereits wieder schwanger war mit meiner Tochter.

00:06:40: Und das war halt ... ja, also ich hab das auch zuerst gar nicht bemerkt weil ich da einfach noch in diesem stark körperlichen Trauerprozess und mein Körper spielte auch verrückt zum Teil.

00:07:04: Ich bemerkte die Schwangerschaft erst Mitte April.

00:07:07: tatsächlich Weil auch dazwischen, also Ende Februar, war das Abschiedsfest.

00:07:15: Und ich glaub noch ... dass der ... Wann war der Erste?

00:07:21: Es kam dann Corona als Thema.

00:07:24: Also mit März war irgendwann im März, ich kann mich jetzt nicht genau erinnern, aber dann kam der erste Lockdown und dann ... war das halt auch noch so was komplett Überraschendes, was da irgendwie zu dem Ganzen noch dazu kam.

00:07:42: Wir waren zu dem Zeitpunkt in Wien und haben dann beschlossen für also diese verrückte Zeit wo wir überhaupt nicht gewusst haben, was auf uns zukommt

00:07:51: usw.,

00:07:52: dass wir nach Kärnten in die Wohnung gehen, wo wir auch immer in den Ferien waren und das ist die Wohnung, wo ich jetzt auch bin.

00:08:05: Das Thema hatte auch quasi die Konsequenz, dass wir sehr auf... also dadurch das die Welt still lag so hatten wir extrem viel Zeit und mit diesen Themen zu beschäftigen.

00:08:23: Es war keine Uni für uns beide nicht.

00:08:26: Wir hatten unglaublich viel Zeit haben in den Tag reingelebt.

00:08:32: Der Lockdown hat mich überhaupt nicht beschäftigt, sondern ich war eigentlich so froh einfach Zeit zu haben und in den Tag reinzuleben.

00:08:39: Und ja, mich da auf mich und meine kleine Familie zu konzentrieren.

00:08:45: Und dann eben Mitte April habe ich gemerkt, okay, ich hab Haarausfall ... Ein paar andere Symptome hier.

00:08:55: Kann ich ganz kurz noch unterbrechen bevor wir mit der nächsten Schwangerschaft weitergehen?

00:08:59: Ja!

00:09:00: Du hast ganz bewusst über Javons Tod so gesprochen, wie du gesprochen hast.

00:09:05: Und ich weiß das jetzt bei vielen Hörerinnen.

00:09:07: die Frage aufkommt, was ist da passiert?

00:09:09: Woran ist er gestorben?

00:09:11: Kannst du dazu nur kurz etwas sagen, was dann letztendlich die Gründe waren oder was ihr rausgefunden habt, was passiert ist ohne ins Detail gehen zu müssen?

00:09:23: Als Jaron gestorgen ist dachte man zuerst bei der Erstuntersuchung von einer Notfallärztin, die da war dass es plötzlich ja Kindstod gewesen sein müsste.

00:09:34: Er kam dann zur Obduktion, zur medizinischen Abklärung und man kann bis heute nicht sagen was der genaue Todesgrund tatsächlich

00:09:45: war.

00:09:46: Was ja auch so ein bisschen ... vielleicht ist das meine Projektion oder einfach eine offene Frage wie ihr damit auch umgegangen seid?

00:09:56: Und auch heute noch damit umgeht, dass man nicht sagen kann, das war die eine Sache oder der eine Grund Oder war das für euch letztendlich gar nicht wichtig?

00:10:05: Weil du hast von dieser Dankbarkeit erzählt, dass ihr diese schöne Zeit zusammen hatte und es hätte anders kommen können.

00:10:13: Für mich war die Abklärung schon wichtig, weil ich als Mama hauptsächlich für Jaron zuständig war und verantwortlich war.

00:10:23: Mein erster Gedanke war was habe ich übersehen oder was hab' ich dann nicht bemerkt?

00:10:32: Und insofern war diese Abklärung für mich schon wichtig zu wissen.

00:10:38: Das war etwas, das sehr selten vorkommt und viele Ärzte mit denen ich in Kontakt war auch die Hebamme haben mir gesagt selbst wenn also es war etwas dass Also jahren wäre so oder so gestorben selbst wenn man eine notfall Es war etwas, das ist so selten.

00:11:04: Wo sie dann nicht einmal die Obduktion hat sagen können, ob das überhaupt die Todesursache war?

00:11:15: Dass ich als Mama heute sagen kann ... Für mich war das schon wichtig und nicht... Ja also es hat alles genauso gepasst wie es war.

00:11:30: Also es ist irgendwie ... Es ist alles abgeklärt worden, es ist alles angeschaut worden.

00:11:36: Es ist abgeschlossen worden und ich bin mir fehlt da nix so weil ich halt auch den ja weil ich das einfach auch so wie soll ich sagen?

00:11:57: Für mich klingt er so als hättest du's annehmen können

00:12:00: dass es war ganz groß.

00:12:02: also trauern is ja akzeptanz.

00:12:04: also sobald man Ich habe es gut loslassen können.

00:12:10: Es war für mich etwas, ich bin dann nicht mit einer Schuld oder einem Gefühl von Ungerechtigkeit oder so was ... Ja!

00:12:26: Danke, dass du dafür auch noch mal gesprochen hast.

00:12:30: Es waren ein Lockdown.

00:12:33: Ihr wart zurück näher bei der Familie Und dann hast du Mitte April gemerkt, dass du wieder schwanger bist und auch nicht mehr ganz frisch schwanger ist sondern schon einige Wochen schwanger warst.

00:12:46: Genau!

00:12:48: Das war auch ein kleiner Schock weil ich einfach von ... also ich mir gedacht habe so okay ich hatte eine Frühgeburt hatte diese Notfallintervention also wäre ja fast bin ja notoperiert worden wegen der wegen der Blutungsgeschichte.

00:13:07: Also zuerst gleich nach der Geburt von Jaron die Kuritasch, danach die Operation.

00:13:12: Danach das komplette Abstielen.

00:13:15: Dann einmal periode ... also so ... Jaron ist gestorben und innerhalb von einem Monat später oder so hatte ich meine erste Periode eine Blutung.

00:13:28: Und danach müsste ich in den Wochen eigentlich gleich schwanger geworden sein.

00:13:33: Ich war so wie verrückt ist das?

00:13:36: Also was der Körper da schafft, also von acht Monaten Schwanger sein oder siebenhalb, acht Monate schwanger sein zu all diesen Interventionen vollgestillt und dann beim Widerschwanger und ich war kump.

00:13:54: Ich hab überhaupt nicht damit gerechnet und war im ersten Moment so oh mein Gott jetzt noch eine Schwangerschaft wieder neun... also jetzt ein paar Wochen später dann halt aber trotzdem.

00:14:05: Im November war Termin und im Jänner ist Jahr und Verstorben.

00:14:09: Im November des gleichen Jahres hatte ich die Geburt meiner Tochter, und ich war da völlig okay.

00:14:17: Und das war auch zuerst ein kleiner Schock.

00:14:20: Dann habe ich mich natürlich gefreut.

00:14:22: Das für mich war sehr Besonderes, weil ... Ich hab nie gedacht, dass ich eine Tochter bekomme.

00:14:30: Ich dachte immer, ich bekomme nur Jungs und dann kommt nach dieser Erfahrung meine Tochter auf die Welt bzw.

00:14:37: zuerst in die Schwangerschaft.

00:14:39: und ja, das ist schon auch etwas was mich in meinen Frau sein sehr geprägt hat weil ich wollte für meine Tochte und für dieses Kind natürlich auch für meinen älteren Sohn aber ich wollte nie die Frau sein die sich definiert durch diesen Verlust.

00:15:00: Ich wollte nicht die Mama mit dieser Tragödie, sondern ich wollte einfach mich ganz stark auf das Leben... Ja.

00:15:13: Mich ganz stark für die Kinder, also meine Tochter, die kommt und für das Kind was schon da ist, mich einfach ganz, ganz stark in eine, ja wie soll ich sagen?

00:15:26: In eine Mama hin transformieren, die einfach das Leben feiert!

00:15:35: Das war für mich eine Vision, die mich sehr stark durch diese Zeit getragen hat.

00:15:41: Und ... Die Schwangerschaft war für me sehr anstrengend körperlich.

00:15:47: Ich hatte einen riesengroßen Bauch.

00:15:50: Ich bin an sich schon eher eine zärtere Frau und bei der Schwangersschaften waren immer mit dem Bauch ganz groß nach vorne.

00:15:59: Und das Gewebe war noch so weich, dass ich einfach ... plus Sommerschwangerschaft und so.

00:16:05: Ich kann mich erinnern, die Schwangerschaft war trotz allem körperlich anstrengend.

00:16:10: Und sie war schon ... auch ich war schon angespannt.

00:16:13: Also je näher der Geburtstemming gekommen ist, da war trotzdem einfach auch die Angst im Unterbewusstsein dar, dass das noch mal passieren kann.

00:16:26: Einfach körperlig.

00:16:28: Ja, das verstehe ich.

00:16:30: Wurde in der Schwangerschaff?

00:16:32: nochmal extra auch auf die Plazente geschaut, weil das ja in der vorherigen Schwangerschaft ein bisschen das Problem war bei der Geburt oder nach der Gebur.

00:16:42: Ja ich hatte am Anfang sogar eine Plazenta Brevia recht nahe am Muttermund und meine Gynäkologin zu der ich die Wein kärnten.

00:16:57: Die hat mich bei meinem älteren Sohn, beim Jaren und dann auch bei meiner Tochter betreut und begleitet.

00:17:04: Und die Gynäkologin hat mir nie das Gefühl gegeben ... also nie ein Gefühl von Panik oder Notfall sondern immer gesagt, dass ist jetzt so!

00:17:13: Das ist der aktuelle Stand.

00:17:15: Das kann sich noch so entwickeln, dass das nach oben wandert, es muss nicht ein Kaiserschnitt werden.

00:17:21: Ich hatte sehr stark das Bedürfnis, ganz oft zur Untersuchung zu gehen.

00:17:26: Einfach für mich als Abklärung, dass da alles passt wie sich meine Tochter entwickelt, meine Blutwerte abzuchecken

00:17:33: usw.,

00:17:35: es wurde nicht explizit auf die Plazenta geschaut dass das Gehen von Jahren so stark mit der Plazente zu tun gehabt haben könnte.

00:17:46: Das wurde auch ärztlich nicht ganz gecheckt, also weder vom Krankenhaus noch dann auch von meiner Gynäkologin ... Ja, das war irgendwie nicht im Fokus tatsächlich.

00:17:58: Die Plazenta hat es nach oben gerückt und ein Thema, das mich sehr stark beschäftigte, war, dass ich zur Geburt ... zu den Bedingungen, die damals waren zur Corona-Zeit.

00:18:10: Ich wollte nicht alleine ins Krankenhaus.

00:18:12: Ich will nicht noch mal ... die Erfahrung machen müssen da durchzu das Gefühl haben von Kämpfen bei einer Geburt.

00:18:23: Noch dazu mit meiner Vorgeschichte, dass ich dann ... ich wollte nicht behandelt werden wie eine Risikopatientin oder so.

00:18:33: Ich wollt trotzdem dieser Schwangerschaft und der Geburt Möglichkeit geben, dass man das neutral betrachtet.

00:18:40: Und ich hatte aus damals subjektiver Sicht die Befürchtung, dass es im Krankenhaus eventuell nicht so wäre und habe dann mit meiner Gynäkologin geredet, dass sich eine Hausgeburt in Betracht ziehe, ob sie eine Hausgeburtshebamme in Wien kennt.

00:18:56: Weil zur Geburt wollte ich dann wieder zum Studienbeginn usw.

00:19:03: nach Wien was wir dann auch so gemacht haben.

00:19:06: Und dann sagt mir die Gynäkologin, sie hat eine ... Ihre beste Freundin ist Hebamme, wohnt in Wien und ist Hausgeburtshepame und beglehe Hebammen, arbeitet im St.

00:19:16: Joseph und ich soll Sie doch mal

00:19:17: anrufen.".

00:19:20: Dann habe ich sie angerufen und meinte, dass sie zuerst ... Nein!

00:19:24: Zu der Zeit hat sie Urlaub

00:19:26: usw.,

00:19:27: und dann hab ich gemeint, ja, ich bin eine Patientin von Gynücologin so-und-so Und ich sage Ihnen das gleich dazu.

00:19:36: Das ist meine Geschichte, Yaronis verstorben.

00:19:38: Ich bin jetzt noch einmal schwanger und wünsche mir eine

00:19:41: Hausgeburt.".

00:19:44: Sie hat mir dann erzählt, dass Ihre Tochter genau die gleiche Geschichte hatte.

00:19:51: Ihr zweitgeborner Enkel ist verstorbt.

00:19:56: Dann hat sie gesagt, ja, sie macht das mit mir.

00:20:00: Sie begleitet mich durch diese dritte Geburt.

00:20:04: Ich habe die Option offen gelassen, wenn ich mich direkt am Geburtstag wohlfühle zu Hause.

00:20:11: Dann bleiben wir zuhause.

00:20:12: Wenn ich das Gefühl habe, ich möchte ins Krankenhaus, dann begleitet sie mich als Belegshebarm ins Krankenhau.

00:20:21: Ich glaube, wir haben dann auch sogar ausgeriedert.

00:20:23: Sie schaut dann das Kai irgendwie mit kann oder so.

00:20:26: aber es war dann so offen.

00:20:28: mal schauen wie's wird.

00:20:29: im besten Fall schon.

00:20:31: Aber zumindest hatte ich eine starke Beziehung zu ihr und ein sehr stark Vertrauensverhältnis schon.

00:20:39: Und dann kam noch dazu dass diese Hebamme einfach zwei Straßen weiter im gleichen Bezirk wie ich gewohnt habe also auch im Falle der Hausgeburt.

00:20:51: Sie war dann einfach ... ja, sie hat eigentlich gleich nebenan gewohnt und das war für mich dann noch einmal so oh mein Gott wie kann das denn sein?

00:21:00: Dass ich jetzt für diese dritte Geburt meine Gynäkologin frage deren besten Freund in zwei Häuser weiter ist es und Ausgeburtshebame ist Und ich war so okay.

00:21:10: Noch ein Punkt warum ich da mich jetzt dem Leben hingebe und wenn's so sein soll, dann solls so sein.

00:21:17: Und dann, ja es ist einfach das Sommer vergangenen Studiumbeginn war.

00:21:22: Ich glaube ich war nicht aktiv Studierende.

00:21:27: Da habe ich nichts mehr gemacht.

00:21:28: also ich hab mir das ganze halbe Semester auch weil Corona das zugelassen hat dass man da ein Semester weiter pausiert oder so.

00:21:36: wegen den Bedingungen habe ich da nix Akademisches gemacht.

00:21:42: Und je näher der Geburtstermin gekommen ist, dass du ... Ich weiß noch.

00:21:47: Ich hab jeden Tag geschaut, wenn meine Tochter jetzt zur Welt kommen würde, wie weit wäre sie im Falle einer Frühgeburt?

00:21:54: Wie weit wäre das?

00:21:56: Was wäre alles entwickelt?

00:22:00: Da hatte ich schon Stress.

00:22:05: Also auch körperlich habe ich die Anspannung gemerkt, gemerkt hab, mein Körper will nicht dass mir so was noch mal passiert und ich will das dieses Kind einfach lebt.

00:22:20: Es war schon auch eine harte Auseinandersetzung aber ich habe halt in dieser Zeit gelernt mit mir Und mit diesen Sorgen und mit dieser Angst einfach zu sein und immer wieder Mir das her geholt so nein Ich vertraue darauf Dass das gut ist.

00:22:36: ich Vertrau darauf dass das gut wird.

00:22:40: und dann kam der Geburtstermin.

00:22:42: Ich glaube, das war eigentlich ... Es wär da vierzehntel November gewesen.

00:22:46: und ja so am nächsten Tag oder im übernächsten Tag setzten die ersten Wien ein.

00:22:54: Und dann ...

00:22:55: Kann ich nur fragen?

00:22:56: Ja.

00:22:57: Irgendwann Punkt bei dir so vielleicht achtunddrei, siebundreißigste, achtendreißige Woche wo dann so'n bisschen Erleichterung eingesetzt hat?

00:23:03: Weil du wusstest hier jetzt ist es kein Frühchen mehr!

00:23:07: Ja genau das und auch...ich weiß noch ganz genau Also quasi Schwangerschaftswoche und Tag von Jahren.

00:23:15: Also quasi sobald das überschritten war, war irgendwie schon okay.

00:23:19: ich bin weiter als dass.

00:23:21: Ja also das war schon eine Erleichterung dann auch.

00:23:25: Also ab im Achtundreißigste, neunundreissigste Woche wo ich auch wusste die Hausgeburt kann stattfinden, mein Riesenbauch wächst...also da hat es schon eine erleichtert umgegeben.

00:23:37: Das stimmt ja!

00:23:40: Ja, und dann haben diese Wehen eingesetzt.

00:23:42: Und dieser Geburt war ewig!

00:23:44: Man hatte mir so oft gesagt, ja, meine Tritte noch dazu mit quasi als Mehrgebärrende.

00:23:51: Das wird so schnell gehen!

00:23:52: Nein es war so ewig lang mit halt.

00:23:55: wem Beginn?

00:23:56: ganz stopp eine Nacht schlafen.

00:23:59: die Hebamme ist immer wieder zu mir gekommen.

00:24:01: ich glaube insgesamt waren's drei Tage also wo ich gemerkt habe okay es geht los aber irgendwie soziallich.

00:24:07: aber ich hab natürlich körperlich alles abgecheckt was irgendwie Geburtsanzeichen... Es waren schon Wehen, aber ich glaube auch durch das Adrenalin ... Mein Körper hat es dann immer wieder abgestoppt.

00:24:23: Auch mental, weil ich diese Zeit gebraucht habe zu verarbeiten.

00:24:31: Und irgendwann war am Abend oder in der Nacht wehend beginnen die Hebamme bar da und meine Schwester ist gekommen.

00:24:37: Dann war so ja sorry Leute, es hat wieder aufgehört.

00:24:42: Wir gehen schlafen einfach und die Hebamme so, ja ist gut, dann gehe ich wieder.

00:24:46: Und am nächsten Tag so, das schaut's aus

00:24:48: usw.,

00:24:50: Ich kann jetzt gar nicht genau sagen, welche Stunde wie lang war es?

00:24:54: Dann kam der Moment irgendwann in der Früh vom dritten Tag oder so, wo es richtig angefangen hat, was weitergegangen ist.

00:25:05: Ich muss dazusagen, ich habe mich immer wieder untersuchen lassen von der Hausgeburtshepame Mein Muttermund hat sich langsam geöffnet.

00:25:15: Und das war immer in einer sehr ja respektvollen Kommunikation, dass die Hebamme mit mir einfach ganz oft abgecheckt hat was das für dich und ich gemeint habe.

00:25:31: Ich fühl mich wohl, ich möchte noch zu Hause bleiben.

00:25:35: Wenn die Geburt also wenn die Wien zwar immer wieder stoppen der Muttermund sich weiterhin öffnet und da was weitergeht, dann ist das für mich ein Anzeichen dass alles passt.

00:25:47: Herzdöne haben gepasst usw.

00:25:50: Und nachdem immer alles abgecheckt worden ist habe ich mich unglaublich wohl und sicher gefühlt in den Händen der Hebamme.

00:25:59: Ja und dann irgendwann in der Früh hat es angefangen, dass halt die Wehen wirklich stark waren und dass ich da gemerkt hab, da geht's weiter.

00:26:09: Und so haben wir ... keine Ahnung, das hat irgendwann in der Früh angefangen.

00:26:14: Ich bin bei dieser Geburt ganz oft, das weiß ich noch, ich habe mich irgendwo festgehalten.

00:26:20: Küchenablage oder so, und bin ganz oft in die Hocke gegangen.

00:26:24: Ja, und hab dann einfach den Prozess genossen, würde ich mal sagen.

00:26:30: Also es gibt jetzt irgendwie nichts bis auf, dass dann irgendwann um zwei am Nachmittag, ich gemerkt hab es wird wieder leichter.

00:26:40: Es hört wieder ein bisschen auf und zu dem Zeitpunkt war schon ein bisschen Full House bei uns.

00:26:46: meine Schwester war da die auf den meinen ältesten aufgepasst hat.

00:26:50: der war zu dem zeitpunkt schon drei Die Hebamme und eine Hebammen Studentin.

00:26:56: Und da habe Ich gemerkt dass ist mir zu viel los.

00:27:00: beziehungsweise Die Hebamme hat dann gesagt, komm wir gehen jetzt mal Mittag essen.

00:27:04: Meine Schwester soll mit dem Ältesten mal rausgehen bis in auf den Spielplatz und sie hat uns dann mit Kai einfach zu zweit.

00:27:13: das ganze... Einfach hinter Intimität mal uns den Raum gelassen und hat gesagt ja ich bin da um die Ecke, wir essen einen Kebab sollte was sein ruf mich an.

00:27:24: Ich bin jederzeit da.

00:27:26: Und dann hat sie uns alleine gelassen.

00:27:29: Es war November, es wurde dann langsam dämrig.

00:27:32: Alles wurde dunkel, alles wurde irgendwie ruhiger und in mir dann wieder intensiver.

00:27:40: Und dann waren meine Schwestern unterwegs und da war der Punkt, wo ich gesagt habe du, Kai ruf sie jetzt an?

00:27:47: Ich glaube das ist jetzt so weit.

00:27:50: Sie ist dann gekommen mit der Hebammenstudentin.

00:27:54: Ich war zu dem Zeitpunkt schon richtig müde, ich war richtig KO.

00:28:01: Es war dann sehr ... wie soll ich sagen?

00:28:04: Sogar leicht animalisch hab ich mich gefühlt.

00:28:08: Also wirklich so mental überhaupt nicht mehr da einfach nur mehr körperlich.

00:28:13: Also ich war schon aber halt sehr zentriert in mir und hab aus einem Instinkt heraus bin ich in meinen ... bin ich ins Baden-Zimmer gegangen.

00:28:24: Das war zweimal zwei Quadratmeter groß, also wirklich ganz, ganz winzig.

00:28:33: Hab das Licht ausgemacht und mir eine Kerze geholt.

00:28:37: Ich hab gesagt, ich bleibe jetzt da.

00:28:39: Ich habe kein noch gesagt, es soll mir irgendwelche Süßigkeiten geben.

00:28:44: Ich brauche jetzt Zucker für mein Energieding und war dann da drinnen.

00:28:51: Und dann kam der Punkt... kurz vor der Ausdreibungsphase.

00:28:57: Und das war gerade so um die Uhr, also um den Tag, meine Tochter ist auf die Welt gekommen und ja, wie verkehrsmäßig in Wien halt Katastrophe!

00:29:09: Ich war dann im Badezimmer und war schon richtig fertig.

00:29:12: Ich wollte einfach nur dass sie jetzt endlich da ist Und dann habe ich die Hebamme hergerufen und hab gemeint, so nein.

00:29:18: Ich glaube, ich will doch ins Krankenhaus.

00:29:20: Ich kann nicht mehr ... Ich will jetzt ins Krankenhause.

00:29:24: Dann hat sie mich angeschaut, was hast du?

00:29:28: Also, was ist los?

00:29:29: Wir können jetzt nicht in das Krankenhaus wegen dem Verkehr.

00:29:32: Es ist bald soweit.

00:29:33: Was ist los, wovor hast du

00:29:35: Angst?".

00:29:37: Ist mir irgendwie, habe ich das dann so geäußert?

00:29:39: Ich hab irgendwie Angst dass sie die Nabelschnurren in den Hals hatten.

00:29:43: Dann hat sie gemeint so nein!

00:29:45: Das hätte sich schon längst gemerkt es ist alles in Ordnung du bringest jetzt dein Kind auf die Welt halt.

00:29:51: und das war so.

00:29:53: da habe ich so geweint.

00:29:54: Ich habe dann so richtig richtig geweint und los gelassen Und dann waren es nicht mehr viele Wänen.

00:30:00: Also ich habe dann diesen ganzen Druck losgelassen und diese ganze Anspannung, diese Angst... ...und dann waren sie ein paar Wäne und Hockent.

00:30:11: Bei den Hausgeburten hab' ich immer auf den Knien geboren.

00:30:16: Ein Bedürfnis das sich im Krankenhaus, im Kreisaal nicht machen durfte.

00:30:21: Das war so befreiend!

00:30:24: Es war so eine befreierende Geburt.

00:30:28: Kai ist am Badewannenrand gesessen, ich hab mich so auf seinem Schoß so gehalten.

00:30:34: Ich weiß noch, ich habe unglaublich geschrien, ich war richtig laut!

00:30:40: Kurz vor der Geburt hat meine Schwester angerufen wie es ausschaut, ob sie kommen kann mit meinem Sohn.

00:30:44: und die Hebamme in einem gar keinen Fall, bitte fahr noch irgendwie U-Bahn oder mach irgendwas halt ... Ja?

00:30:51: Und dann war sie ja auf der Welt und ich weiß noch...ich bin gekniet Und die Hebamme wollte sie mir so vorreichen und ich hab mich hinter gedreht.

00:31:01: Dann meinte sie, nein, da ist auch noch vor!

00:31:03: Und dann habe ich sich halt so genommen... ...und sie war einfach so schön.

00:31:09: Sie war so schön, sie war so richtig.

00:31:12: Ähm anders auch als meine Jungs halt so richtig in Kärnten sagt man ausgebacken.

00:31:20: Und das war ein unglaubliches Gefühl.

00:31:23: Es war ein ganz anderes Geburtserlebnis, als ich bisher gehabt hatte.

00:31:29: Und ... ja dann hab ich sie einfach auf mich genommen, hab mich zu keit quasi da irgendwie so herum platziert und so weiter.

00:31:39: Das muss man sich halt so vorstellen, wir hatten vielleicht nicht einmal... es war so klein!

00:31:45: Die Hebamme war bei der Badezimmertür.

00:31:49: Ich war bei einer Badewanne und das ist alles passiert in einem So klein.

00:31:54: Also ich hatte ganz stark das Bedürfnis nach einem Nest, nach einem Geburtsnest und das hat dann auch so geklappt.

00:32:07: Danach war die Hebamme, da habe ich schon gemerkt einen Stress, dass die Plazente jetzt zur Gänze und dass da nichts ist weil bei der letzten Geburt auch das Thema war bei mir Ich bin von der Hebammenstudentin an der Kupunktiert worden, habe ein paar Globuli hoch.

00:32:25: Keine Ahnung was dausend Prozent bekommen und noch ein paar also kaum Interventionen.

00:32:31: und dann aber schon so dass ich gemerkt hab die Hebamme will das diese Plazenta jetzt kommt war aber nicht irgendwie unangenehm oder so sondern ich habe nur diesen Switch ein bisschen gemerkt an der Hebammen.

00:32:47: Und dann habe ich schon stärker geblutet.

00:32:51: Und dann war das halt so mega, weil wir haben dann im Wohnzimmer die Matratze gerichtet.

00:32:57: Wo wir schon gesagt haben, ich werde ... Weil wir hatten sonst einen Hochbett.

00:33:00: Ich werd die ersten Wochen da in dem Wohnzimmel liegen auf der Matratzer am Boden.

00:33:06: Aber da haben wir eh gemeinsam mal zu einem Familien-Bet nest zusammen gemacht und ... Und dann war das halt so cool, weil da hab ich irgendeine Infusion für meinen Kreislauf quasi ... Ich weiß nicht.

00:33:23: Irgendwas habe ich bekommen.

00:33:24: Aber es ist also cool gewesen, dass man einfach alles mithat und es war halt ja alles möglich zu Hause.

00:33:32: Das war für mich eine super schöne Erfahrung.

00:33:36: Zur Plazenta-Geburt war tatsächlich meine Schwester mit meinem Sohn schon da, sodass kennenlernen wir irgendwie so alles schon nebenbei und mittendrin.

00:33:47: Und ja, genau dann war mein Kreislauf noch ein bisschen weil es einfach so viele Stunden waren Ein bisschen, ja halt ein bisschen angekurbelt werden müssen und da gibt es heute noch die Anekdote.

00:34:03: Meine Schwester ist dann zur nächsten Bäckerei gelaufen mit dem Auftrag mir eine Cola zu kaufen.

00:34:10: Und irgendwie war's dann ich glaube das war Sonntag und alles war zu.

00:34:13: und dann ist sie da halt so... Ich brauche deine Cola für meine Schwester!

00:34:18: Sie hat gerade ein Kind geboren.

00:34:21: Ja sicher komm rein dafür kommst du die Cola also.

00:34:25: Ja, aber es war super schön.

00:34:27: Also das Bild, was ich auf Instagram habe über ... Das ist die Geburt, die hat mich einfach verändert und mich noch einmal.

00:34:36: da hatte ich dann noch ... Ich hatte da also noch ... Ab den Zeitpunkt hatte ich's konkret.

00:34:42: Ich will das machen, ich will das auch machen mit Hebammenarbeit oder mich einfach mit dem Thema näher auseinandersetzen.

00:34:51: Wie war denn das Wochenbett?

00:34:55: Nach diesem Verlust

00:34:56: ...

00:34:58: Konntest du dich entspannen?

00:35:00: oder war auch wieder Angst, dass vielleicht was mit dem Baby sein könnte?

00:35:03: Es

00:35:04: war.

00:35:04: Ich war super dankbar.

00:35:06: so komisch das klingt aber trotzdem körperlich nervosystemmäßig und auch von meiner Psyche her.

00:35:13: es war ein Unterschied weil sie ein Mädchen war.

00:35:16: Sie hat anders ausgeschaut.

00:35:21: ich habe dann noch einen und deswegen weiß ich, dass ... der hat dann halt genau gleich ausgeschaut wie Jaron.

00:35:27: Und ich war schon dankbar, dass das nicht umgekehrt war.

00:35:34: Es klingt banal aber es ist dann wirklich an den ... oder Nicht-Banal, äh, weiß ich nicht.

00:35:40: Das ist dann einfach instektiv.

00:35:43: Hat sich das für ... War das gut so?

00:35:49: Ja... Sie war größer als quasi dieses Frühjahr davor, das war auch noch ein Punkt.

00:35:59: Aber schon in den ersten Wochen erinnere ich mich an einen Abend wo... Wo ich Kai angeschaut habe und irgendwie haben wir beide gewusst was dieser Blick bedeutet.

00:36:11: also er hat mich gleich angeschaud wie ich ihn und ich hab zum Weinen angefangen Und hab dann zu ihm gesagt Ich will nicht dass das aufhört.

00:36:20: Es ist so schön!

00:36:21: Ich hab so Angst dass es aufhörte.

00:36:24: Und wo wir uns dann einfach wieder in den Armen genommen haben und gesagt haben, so es ist alles gut.

00:36:32: Es hat dann schon ... Ah ja!

00:36:35: Und das war noch... Die ersten Wochen waren okay auch einfach weil die ersten körperlichen Dingen sind, das erste Mal Stillen.

00:36:49: schon langsam meine Routine eingestellt und ich konnte dann in der Nacht nicht mehr schlafen.

00:36:53: Ich hab dann gemerkt, ich schlaf nicht mehr.

00:36:56: Ich liege wach, das Baby schläft ... Mein älterer Sohn schläf, Kai schläft, und ich konnte nicht schlaven und eh auch klar.

00:37:07: Warum?

00:37:08: Also die Nacht war für mich auch weder ganz lang eine Situation, wenn ich das Gefühl hatte, ich bin allein, dass da was Schlimmes passiert.

00:37:19: Und ich konnte nicht schlafen und das habe ich dann mit der Hebamme besprochen.

00:37:24: Sie hat mir einen ganz lieben und kompetenten Kraniosakraltherapeutin empfohlen, zu dem ich auch bald gegangen bin, der auch Lebens- und Sozialberater ist etwas gemacht, wonach ich sehr lange gesucht habe auch in der Schwangerschaft.

00:37:44: Und zwar dass er Sprachtherapie mit Körper verbindet und beides gleichzeitig integriert in seiner Therapie.

00:37:54: Ich hab ihn angerufen das erste Mal um einen Termin auszumachen und hab schon geweint also so als ob ich mich auf... Also ich hab mich natürlich ein Thema auch was während der Schwangenschaft meiner Tochter war heftige Emotionen ausleben wollte.

00:38:13: Was aber für den Trauerprozess, in dem ich mich ja trotzdem gerade befand ... Ich hatte das Gefühl während der Schwangerschaft, ich kümmere mich um meine Tochter und um diese Schwangersschaft.

00:38:28: Und ich hab Jaron's Thema nie beiseite gelassen, es war immer präsent.

00:38:32: Aber nach der Geburt hatte schon das Gefühl, ich erlaub mir jetzt, das rauszulassen was noch ... in mir ist.

00:38:42: In diesen Graniosakraltherapiestunden, das war dann wirklich für mich ein Raum.

00:38:47: da bin ich reingegangen und ich habe eine Stunde, eineinhalb Stunden nur geweint.

00:38:53: Und zwar so dass ich gehalten bin und das rauslassen kann.

00:38:58: Ich war das erste Mal dort und danach konnte ich auch wieder schlafen.

00:39:02: Ja also das hat mir unglaublich viel geholfen.

00:39:05: Also ja

00:39:07: zeigt wie wichtig es ist den Körper mitzunehmen.

00:39:10: Ja,

00:39:10: und?

00:39:11: Genau.

00:39:12: Und vor allem... Wie

00:39:13: hat es dann gedauert, bis du wieder schwanger geworden bist mit deinem Nächsten?

00:39:20: Dann ist er auf die Welt gekommen und August, zwei, zweiundzwanzig knapp ein Jahr war meine Tochter und dann wurde ich wieder schwinger.

00:39:35: Ich muss aber dazu sagen, gleich nach der Geburt meiner Tochter wusste ich das ist nicht meine letzte Geburtserfahrung.

00:39:41: Ich hatte danach gleich ... Ich wusste, dass es nicht das letzte Mal.

00:39:45: Das erfahre ich jetzt so nicht zum letzten mal und der Termin war eigentlich Anfang September per Ultraschall oder sogar der Zehnte oder zwölf der September wäre das gewesen laut Gynecologin.

00:40:02: Ich hatte mir ausgerechnet, das ist Ende August und die Gynecologen so nein, nein!

00:40:06: Das ist im September ganz sicher.

00:40:11: Dann wird es halt September sein.

00:40:13: Aber ich hätte es mir jetzt anders ausgerechnet, dann habe ich mit September damit gerechnet.

00:40:21: Und in der Schwangerschaft habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben zur subjektiven Wahrnehmung von Wangeren während der Geburt, also in Bezug auf fühlen sich wie können sich schwangere Autonomen finden während der Geburtserfahrung oder als autonom handelnde Subjekte wahrnehmen?

00:40:44: komplett aus meiner eigenen Geschichte heraus und habe durch meine eigenen Geburterfahrungen das ganz stark auf den Geburtstort bezogen.

00:40:55: Also quasi okay passt.

00:40:57: ich hab Krankenhaus fremdbestimmt erlebt und Hausgeburt selbst bestimmt.

00:41:01: Das liegt sich am Geburtsort, ich bin dann darauf gekommen das ist nicht so.

00:41:06: Ich habe während meiner letzten Schwangerschaft mit meinem jüngsten Sohn Schwanger Forschung betrieben und hab ganz viel Schwangere zu der Zeit interviewt vor und nach der Geburt und diese Bachelorarbeit musste in quasi im Sommer zu Jahr zwanzig abgeschlossen sein vor meiner Geburt.

00:41:27: Zweiundzwanzig,

00:41:29: nicht zwanziger?

00:41:30: Ja genau!

00:41:30: Und das heißt ich habe mich dann mit einem noch vierjährigen und einer einen halbjährigen Selbstschwanger.

00:41:42: ja bin voll.

00:41:43: Ich hab gedacht, okay, passt so.

00:41:45: Ich beende jetzt das Studium und mach das jetzt.

00:41:49: Habt es aber sehr genossen?

00:41:51: Ich war nie wieder fit.

00:41:53: Also ich war danach nicht schwanger.

00:41:54: Aber im Vergleich zu den anderen Schwangerschaften ... Ich war am fittesten bei meiner vierten Schwangersschaft.

00:42:02: Bin noch Fahrrad gefahren in der Uni hin- und her.

00:42:07: fix, ja wie kann man sagen wieder in einem Alltag und in einem stabilisierten Leben auch im Bezug darauf dass die Corona-Maßnahmen langsam ein bisschen weniger wurden.

00:42:18: Und dann war das Thema, dass ich im Sommer immer in Kärnten bin mit meiner Familie und habe deswegen nach Hausgeburtheb am Kärnten gesucht.

00:42:30: Wunderbare Hebammen gefunden habe damit gerechnet, auch mit meinem Arbeits- ... Was halt noch zu tun war für die Union so.

00:42:42: Ja, fast ich hab noch bis Zwölften September Zeit, hab das dann so kalkuliert, dass ich mit Ende August fertig werde mit meinen Bachelor arbeiten und dann hätte ich ja noch zehn Tage Zeit gehabt mich für die Hausgeburt vorzubereiten und ein bisschen Pause zu haben.

00:42:57: weil das muss man sich einmal geben Ich hatte zwei kleine Kinder halt alles Unimäßige nebenbei gemacht.

00:43:03: Ich hatte in der Schwangerschaft das erste Mal das Gefühl, dass mein Kind nicht greifbar ist.

00:43:11: also ich hatte nicht so diese klassische Beziehung was ich aber nicht irgendwie problematisch oder so irgendwie eingeschätzt habe sondern für mich irgendwie so war.

00:43:24: so ja da ist einfach noch nicht ganz angekommen.

00:43:27: Also, der ist irgendwie ... Der ist schon da.

00:43:29: Aber der ist noch irgendwie so mit sich.

00:43:31: Der sucht noch gar keinen Kontakt quasi noch aus, sondern auch einen Charakterzug, der mein jüngster Sohn heute recht definiert.

00:43:43: und ja also war ich schwanger und irgendwie nicht bewusst schwanger.

00:43:50: Also so keine Ahnung.

00:43:52: Achja!

00:43:52: Ich mach alles und bin schwanger, aber irgendwie so ahja, manchmal hab' ich mich wirklich Wir wussten daran erinnern müssen.

00:43:59: Ja, und dann hab ich meine Battlerarbeit glaube ich abgeschickt irgendwann ... I don't know.

00:44:06: war das der Zweiundzwanzigste, Fünfundzwanzigs der August vielleicht sogar das siebenundzwannzigste August war happy dass sich das abgeschlossen hat alles weggeschickt habe Und dann war da der Neunundzwantigste August Und nicht der zwölfte September wie ich gedacht hab.

00:44:25: Und dann wollte ich am Abend schlafen gehen und leg mich halt ins Bett oder irgendwie später, neun oder zehn oder so.

00:44:32: Da kann es noch ein bisschen länger untergeblieben und da bin ich schon ins Bett.

00:44:37: Weil ich irgendwie gemerkt habe, es zieht ein bisschen und so ... Ich geh mal rasten und dann lege ich im Bett und dann fängt das wirklich an und ich war so oh mein Gott bitte nicht!

00:44:47: Ich hab grad überhaupt keine Lust auf Geburt.

00:44:52: Ich war so echt, alles nur nicht das.

00:44:55: Oh mein Gott!

00:44:56: Jetzt kommt der Wirkliche.

00:44:58: Ich bin dann aufgestanden und es war dann so hekreich glaube ich da sind wehen und er so ja schaust ihr also so hat das nicht gesagt.

00:45:08: ich habe dann gemeint so ja ich bleib noch runter ich kann jetzt eh nicht schlafen.

00:45:11: wenn was ist ich weg dich?

00:45:13: Und das war um elf oder so.

00:45:16: Hab dann noch die Hebamme angerufen, meinte ja ich glaube es ist soweit.

00:45:21: sie hat dann auch gemeint ja schau es noch vielleicht geht's schlafen weil ihr eben halt diese zwei Wochen zu früh waren laut also und sie auch nicht damit gerechnet hatte und sie gerade von der Nacht irgendwie von einer Geburt kamen.

00:45:33: und für sie war auch okay dann gehts gleich weiter ja und dann also ich hab dann gleich mal drauf.

00:45:42: also um zwölf oder so habe ich Keil geweckt habe dann noch so ein bisschen veratmet und so.

00:45:48: Und dann war das gleich in so einer Eigenintensität, dass ich Kailang gebeten hatte soll bitte die Hebamme holen anrufen.

00:45:57: Dann war eins oder zwei, weiß nicht mehr genau.

00:46:00: Um drei in der Früh war mein Jüngster schon ... auf der Welt und es war eine Geburt in so einer Intensität, mit so einer Schnelligkeit.

00:46:12: Das hab ich auch mal verdauen müssen.

00:46:14: also das war... Ich hatte ganz anders als bei der letzten die Ewiglang gedauert hat oder so.

00:46:21: und jetzt die im Vergleich.

00:46:23: Ich wollte nicht berührt werden, ich wollte nicht gehalten werden, Ja sowieso, weil ich keine Lust hatte auf diese Geburt.

00:46:35: Weil ich so leicht angepist.

00:46:40: Was sich dann eh verändert hat im Laufe des Prozesses ... Das war auch für mich etwas ... Die Schwangerschaft hat mich in meiner ... Die hat Facetten der Mutterschaft in mir auch geweckt, die einfach so ja... Auch als Mama habe ich all die Facetten der Emotionen.

00:47:05: Und auch Wut ist eine sehr starke Kraft und diese Geburt war auch ein bisschen so, ja... Ich hatte keine Beziehungsweise.

00:47:16: meine Schwester hätte auch diesmal kommen sollen zu den Geburt, die wir aber zurzeit in Norwegen, was mir aber durch dieser Schnelligkeit des Geburtsprozesses in dem Moment eigentlich sehr egal war.

00:47:25: Die zwei Großen haben geschlafen Und dann waren wir hier im Wohnzimmer, wo ich auch gerade sitze.

00:47:32: Bei Hebammen mit zwei Hausgeburt, Hebammen und Kai.

00:47:36: Dann kam zuerst der Kopf auf die Welt und genau in dem Moment schreit meine Tochter im Kinderzimmer.

00:47:44: Und da war mal bei uns alle im Raum so ... Ah ja?

00:47:47: Die anderen Kinder und ich auch so, oh mein Gott!

00:47:50: Was mach' ich

00:47:51: jetzt?!

00:47:51: Und dann war die Erste, die die Fassung irgendwie bewahrt hat, die eine Hebamme und meint dann so, nein!

00:47:58: Zuerst kümmern wir uns um das Kind und dann kommen die anderen Kinder.

00:48:03: Und dann war das irgendwie ... ja, so kurze Wehenpause.

00:48:10: Dann kam er ganz auf die Welt.

00:48:13: Diesmal schon nach vorne in meine Arme.

00:48:18: Ich hatte ihn im Arm.

00:48:20: Dann waren eh schon die zwei Großen da.

00:48:24: Es war Halligalli auf der Couch.

00:48:27: Ich weiß noch, meine Tochter ist herumgesprungen und mein Sohn, der zu dem Zeitpunkt vier fast fünf war.

00:48:37: Die haben da auch wieder die Plazentergeburt mitbekommen beide.

00:48:41: Und ich weiß noch ... Der hat sich ganz weit weg von mir gesetzt.

00:48:45: erst als ich... Also quasi erst als ... quasi die Unterlagen weg waren und ich was angehabt habe.

00:48:54: Und das Baby irgendwie auch ein Handtuch gehabt hat, dann hatte sich erst wohl gefühlt näherzukommen.

00:49:01: also da wollte er zuerst noch auf Abstand, hat aber alles ganz genau beobachtet.

00:49:06: und was noch besonders war an dieser meiner letzten Geburt war dass ich gesagt hab ich will mir... Ich will selbst die Nabelschnur durchschneiden Als Abschluss und meine Sohn hat dann geholfen, die Klemmen zu setzen.

00:49:21: Ich hab dann die Nabelschnur durchgeschnitten.

00:49:23: Plazenta hat auch wieder ein bisschen länger gedauert.

00:49:27: Ich glaub so zwanzig Minuten halbe Stunde oder so ... Aber die Geburt war auch nicht problematisch.

00:49:35: Ja?

00:49:36: Und irgendwann ... Ah ja!

00:49:38: Wir wohnen in einem Haus, in einer Mehrgenerationenhaus.

00:49:41: Unter uns im Erdgeschoss wohnt die Uroma der Kinder.

00:49:46: Und was irgendwie so schön war, auch an dieser Geburt, war die Nachbarschaft.

00:49:56: Meine Nachbarin hat gemerkt, das ist geburtst auf der Seite Die andere Nachbar in die Oma war die ganze Nacht mit uns munter unten im Erdgeschoss und hat irgendwie Raum gehalten und alle haben es gewusst.

00:50:09: Das war so schön!

00:50:11: Irgendwie war das in so einem Und sie waren komplett buff, weil ich hab das jetzt nicht so ... Ich hab zu Oma gesagt.

00:50:18: Wenn alles passt, ich mach eine Hausgeburt.

00:50:20: Wissen hat sich's halt schon müssen, weil es ist ja ... Sie ist im Haus und aber für meine Nachbarinnen war das voll verrückt.

00:50:30: Weil ich bin da am Abend noch telefonierend mit meinem Bauch quasi in der gleichen Nacht herum mit den Kindern und alles voll normal.

00:50:38: Und die haben das zuerst überhaupt nicht begriffen wie das geht, dass dann am nächsten Tag oder in der Nacht eigentlich da das Baby dann schon da ist, weil ich überhaupt nicht danach ausgeschaut hab.

00:50:49: Und irgendwie ... ja haben sie das alle so irgendwie mitgetragen und es war auch ein sehr schönes Erlebnis.

00:51:01: So eine Stunde nach Geburt oder so hat die Hebamme mich gefragt ob das für mich in Ordnung ist dass wir Oma kurz raufholen.

00:51:10: Ich hatte natürlich nicht daran gedacht, weil ich einfach beschäftigt war mit meinem Sohn und halt mit dem Ankommen gerade und als dann alles irgendwie so fertig war und so, meine Hebamme so ... Und Kai auch, ob es für mich in Ordnung ist wenn die Oma kurz rauf kommt.

00:51:28: Dann war sie auch da und die Omas Nachkriegsgeneration hat ihre Kinder unter Bedingungen auf die Welt bekommen, die einfach nicht schön waren Ins Wohnzimmer rein, das weiß ich auch noch.

00:51:42: Sie war zu dem Zeitpunkt achtzig und dann ist sie reingekommen und meinten ... Und es war so schön was sie gemeint hat so Das ist wie Beschährung!

00:51:52: Das ist Wie Weihnachten!

00:51:53: Es ist so von der Stimmung her und so.

00:51:55: Dann ist sie gekommen, ist kurz bei uns gesessen... Für diese Generation ist ja Emotionalität ein Thema.

00:52:04: Ja, es hat uns auch nochmal als Ja, ich weiß nicht.

00:52:09: Das war was sehr verbindendes auch.

00:52:11: also es war Es war sehr sehr schön und das Wochenbett dann war verrückt.

00:52:17: Also Ich habe sowieso meinen jüngsten Sohn mit den zwei älteren Kindern.

00:52:23: Ich hab ihnen da sage ich immer Ich habe mich glaube sicher als ich glaube das erste Jahr habe ich ihn einfach nur als dritten Arm von mir wahrgenommen.

00:52:34: Ich habe ihn einfach nur durchgehört in der Trage, da gehabt und da gehabt.

00:52:38: Also schon wir hatten sehr viele sehr intime schöne Momente aber es war einfach nicht so viel Zeit für dieses Kuscheln wie mit den anderen zwei also nicht in der Intensität und trotzdem hab ich das als sehr gesund empfunden.

00:52:55: also nicht diesen übermäßigen Fokus auf Neugeborene zu haben, sondern sie auch einfach sein und ankommen zu lassen in dieser Welt ohne einer ständigen Intervention.

00:53:10: Und das Wochenbett war für mich sehr anstrengend muss ich sagen, weil ich hatte dann trotzdem einen vierjährigen und zwei Bickelkinder.

00:53:19: Trotzdem meine Tochter war nicht alt.

00:53:24: Ich habe erst ... Vor einem Jahr oder so hatte ich das.

00:53:29: Also dann war halt nur machen, machen, machen... Man kommt einfach mit mehreren Kindern zu einer Dynamik, wo ich mir heute denke wie habe ich das gemacht?

00:53:46: Von Umbauen vom Fahrradanhänger von gleichzeitigem Mittagsschlefchen organisieren, von Kochen mit drei kleinen Kindern alleine zu alle anziehen im Winter, also eine Koordination und Organisation.

00:54:08: Ich habe unglaublich viel Kompetenz in Resilienz- und Chaosmanagement.

00:54:15: Und auch eine Grundentspanntheit kann mir keiner nehmen.

00:54:19: Es gibt jetzt wirklich ganz viele Situationen sowohl von den Notfallsituationen, die ich durchlebt habe als auch Alltagssituationen.

00:54:32: Wo ich einfach weiß es ist alles gut so.

00:54:37: ja und jetzt lebe ich in einer sehr schönen Zeit meiner Mutterschaft.

00:54:44: mein Jüngster ist wird vier jetzt im Sommer meine Tochter wird sechs im November Und meinen älterster Sohn wird neun im November.

00:54:55: Und das ist halt Next Level.

00:54:58: Also, dass es halt ... Ich find das sehr schön, dass ich diese Zeit so intensiv und bewusst mit den Kindern als sie so klein waren oder beziehungsweise immer noch sind erlebt hab.

00:55:13: Und da sind Jahre die mir unglaublich viel gegeben haben also so schwer teilweise gewisse Situationen in meinem Leben waren.

00:55:28: Ja, ist das einfach... Ich habe eine sehr schöne Verbindung zu allen drei und allen vier.

00:55:39: Und es ist halt schön darüber zu reden weil man sich halt in jeder Etappe irgendwie wieder erinnert und sich selbst zieht auch und den Prozess auch selbst wieder so rückblickend auf der inneren Welt wieder, ja so.

00:56:01: Man hat sich das ziemlich harte Arbeit, also die Ruhe und die Kraft und die Energie und das ist halt schön das zu sehen wenn man sich rückblickend wieder erinnert.

00:56:11: Ja

00:56:12: vielen lieben Dank dass du uns auf diese Rückerinnerung mitgenommen hast.

00:56:19: für die Frauen in Kärnten die an deiner Arbeit interessiert sind wo kann man dich finden?

00:56:24: Und auch noch mal wo kann ein kleines Schluck trinken.

00:56:30: Ja, kurz zum Verdauen.

00:56:32: Man kann mich finden auf Instagram unter katalina.dela.majora und mein Podcast heißt Luz Materna.

00:56:43: die schreibt weise.

00:56:44: vielleicht der kannst du es dann reinschreiben in der podcast beschreibung.

00:56:50: ich habe ja selber auch so einen nachnamen den man

00:56:52: genau Bevor ich das da jetzt buchstabiere.

00:56:57: Und ja, genau in meinem Podcast erzähle ich die Geschichten quasi in meine Mutterkraft sowieso in einer eigenen Podcastfolge und auch die Erfahrung mit dem Tod erzählte ich ebenfalls.

00:57:13: Ich sehe Lustmaterna als ein Podcast- und Communityprojekt dass sich einfach um die Themen von Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft auch aus einer kulturellen Perspektive.

00:57:28: Also ich beschäftige mich aus der Perspektiv mit diesen Themen auch feministisch und ein bisschen aktivistisch und verbinde da einfach Forschung mit eigener Erfahrung, persönlicher Erfahrung, mit Anthropologie, das ist spirituell.

00:57:48: also es ist da einfach sehr viel was mich ausmacht.

00:57:53: Ich kann keine Facette irgendwie keinen Bereich weglassen, weil mich einfach all diese Bereiche definieren auch.

00:58:03: Ja vielen Dank!

00:58:05: Wie gesagt ich tu das alles in die Show Notes und ich wünsche dir und deiner Familie weiterhin alles Liebe.

00:58:12: Danke schön der

00:58:13: Vielen Dank fürs zuhören.

00:58:16: Das waren die Geburtsgeschichten von Katalina.

00:58:18: Winde ich etwas an dieser Folge berührt hat, dann freue ich mich sehr wenn du mir eine Bewertung hinterlässt oder die Folge mit Freunden und Verwandten teilst.

00:58:30: Das hilft mir immer dass der Podcast einfach mehr Menschen zur Verfügung steht und mehr Menschen von diesen Geburtsgeschichten profitieren können.

00:58:40: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

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